Was ist Wissenschaft? Abgrenzung in Hinblick auf wissenschaftliche Forschung, Entwicklung und Anwendung

  • Was gehört nun zu Wissenschaft?

    Salopp gesagt, ist Wissenschaft das, was Wissen schafft. Dabei bedient man sich einer bestimmten Methodik, um das gewonnene Wissen nachprüfbar zu fixieren. Deine Unterscheidung in Forschung, Entwicklung und Anwendung entspricht in etwa der Unterteilung in Grundlagenwissenschaft, Ingenieurswissenschaft und Angewandte Wissenschaft. Wie hier angemerkt wurde, lassen sich Wissenschaften nicht auf Naturwissenschaften eingrenzen, da auch die sogenannten Geisteswissenschaften sich einer wissenschaftlichen Methodik bedienen. Also kann man kurz sagen, dass zur Wissenschaft alles das gehört, was über die Anwendung standardisierter Methoden Aussagen über die Realität generiert, die hinsichtlich ihres Wahrheitswerts prüfbar sind.

  • Was gehört nun zu Wissenschaft?

    Salopp gesagt, ist Wissenschaft das, was Wissen schafft. Dabei bedient man sich einer bestimmten Methodik, um das gewonnene Wissen nachprüfbar zu fixieren. Deine Unterscheidung in Forschung, Entwicklung und Anwendung entspricht in etwa der Unterteilung in Grundlagenwissenschaft, Ingenieurswissenschaft und Angewandte Wissenschaft. Wie hier angemerkt wurde, lassen sich Wissenschaften nicht auf Naturwissenschaften eingrenzen, da auch die sogenannten Geisteswissenschaften sich einer wissenschaftlichen Methodik bedienen. Also kann man kurz sagen, dass zur Wissenschaft alles das gehört, was über die Anwendung standardisierter Methoden Aussagen über die Realität generiert, die hinsichtlich ihres Wahrheitswerts prüfbar sind.

  • war das jetzt intelligent?

    gesetzartige Regularitäten = Retrognose
    Erklärung und Vorhersage = Prognose
    Falsifizierbarkeit = ein experimenteller Befund ist überprüfbar
    Vorläufigkeit = irgendwann geht es genauer
    Integrität = du machst es genauer als

    Deine Profs kommen über die Verfügugswissenschaften nicht hinaus

    (Geographie, Bodenkunde, Umweltgeschichte, Kunstgeschichte, Ideengeschichte ... werden nicht erklärt)

    siehe auch

    Mir fällt im einleitenden Beitrag auf, daß Du unter "Wissenschaft" anscheinend nur das, was allgemein den Naturwissenschaften zugeordnet wird, verstehst. Zumindest sind Deine Beispiele für den Anwendungsbereich der Technik- und Naturwissenschaft entnommen.

  • war das jetzt intelligent?

    gesetzartige Regularitäten = Retrognose
    Erklärung und Vorhersage = Prognose
    Falsifizierbarkeit = ein experimenteller Befund ist überprüfbar
    Vorläufigkeit = irgendwann geht es genauer
    Integrität = du machst es genauer als

    Deine Profs kommen über die Verfügugswissenschaften nicht hinaus

    (Geographie, Bodenkunde, Umweltgeschichte, Kunstgeschichte, Ideengeschichte ... werden nicht erklärt)

    siehe auch

    Mir fällt im einleitenden Beitrag auf, daß Du unter "Wissenschaft" anscheinend nur das, was allgemein den Naturwissenschaften zugeordnet wird, verstehst. Zumindest sind Deine Beispiele für den Anwendungsbereich der Technik- und Naturwissenschaft entnommen.

  • Salopp gesagt, ist Wissenschaft das, was Wissen schafft. Dabei bedient man sich einer bestimmten Methodik, um das gewonnene Wissen nachprüfbar zu fixieren. Deine Unterscheidung in Forschung, Entwicklung und Anwendung entspricht in etwa der Unterteilung in Grundlagenwissenschaft, Ingenieurswissenschaft und Angewandte Wissenschaft. Wie hier angemerkt wurde, lassen sich Wissenschaften nicht auf Naturwissenschaften eingrenzen, da auch die sogenannten Geisteswissenschaften sich einer wissenschaftlichen Methodik bedienen. Also kann man kurz sagen, dass zur Wissenschaft alles das gehört, was über die Anwendung standardisierter Methoden Aussagen über die Realität generiert, die hinsichtlich ihres Wahrheitswerts prüfbar sind.


    Feyerabend sinngemäß: nenne mir eine wissenschaftliche Methode und ich zeige dir Beispiele für anerkannten wissenschaftlichen Fortschritt, bei dem es nötig war die Methode zu verletzten.

    Feyerabend (1976, S. 329): „Der Gedanke, die Wissenschaft könne und sollte nach festen und allgemeinen Regel betrieben werden, ist sowohl wirklichkeitsfern als auch schädlich …. Außerdem ist der Gedanke für die Wissenschaft selbst von Nachteil, denn er vernachlässigt die komplizierten physikalischen und historischen Bedingungen des wissenschaftlichen Fortschritts. Er macht die Wissenschaft weniger anpassungsfähig und dogmatischer“

    Prof. Hoyningen-Huene (Vorlesung: Was ist Wissenschaft):Feyerabend ist gegen die wissenschaftliche Methode, er versteht darunter: bindende allgemeine Regeln(n) der Wissenschaftsausübung (vgl. Descartes). Mit Against Method (1975) und Anything goesveröffentlichte er zwei Werke in denen er sich als ein Gegner von >>zwingender<< Methodizität und Systematizität zeigte, jedoch als ein Befürworter für Beliebigkeit in den Wissenschaften.
    Feyerabend ist nicht gegen Methoden wie Induktivismus per se, er behauptet lediglich, dass diese nicht bindend sein sollten (>>anything goes<<). Feyerabend behauptet also, dass es nicht DIE wissenschaftliche Methode gibt, da er für jede wissenschaftliche Methode zeigen könne, dass wissenschaftlicher Fortschritt erzielt wurde indem diese Methode verletzt wurde.“

    Philosophische Richtung: Materialist, Naturalist, Determinist; Atheist, Humanist, Interessens-Utilitarist
    Philosophen: Arthur Schopenhauer, Epikur, Michael Schmidt-Salomon, Peter Singer, Karl Popper, Friedrich Nietzsche

  • Salopp gesagt, ist Wissenschaft das, was Wissen schafft. Dabei bedient man sich einer bestimmten Methodik, um das gewonnene Wissen nachprüfbar zu fixieren. Deine Unterscheidung in Forschung, Entwicklung und Anwendung entspricht in etwa der Unterteilung in Grundlagenwissenschaft, Ingenieurswissenschaft und Angewandte Wissenschaft. Wie hier angemerkt wurde, lassen sich Wissenschaften nicht auf Naturwissenschaften eingrenzen, da auch die sogenannten Geisteswissenschaften sich einer wissenschaftlichen Methodik bedienen. Also kann man kurz sagen, dass zur Wissenschaft alles das gehört, was über die Anwendung standardisierter Methoden Aussagen über die Realität generiert, die hinsichtlich ihres Wahrheitswerts prüfbar sind.


    Feyerabend sinngemäß: nenne mir eine wissenschaftliche Methode und ich zeige dir Beispiele für anerkannten wissenschaftlichen Fortschritt, bei dem es nötig war die Methode zu verletzten.

    Feyerabend (1976, S. 329): „Der Gedanke, die Wissenschaft könne und sollte nach festen und allgemeinen Regel betrieben werden, ist sowohl wirklichkeitsfern als auch schädlich …. Außerdem ist der Gedanke für die Wissenschaft selbst von Nachteil, denn er vernachlässigt die komplizierten physikalischen und historischen Bedingungen des wissenschaftlichen Fortschritts. Er macht die Wissenschaft weniger anpassungsfähig und dogmatischer“

    Prof. Hoyningen-Huene (Vorlesung: Was ist Wissenschaft):Feyerabend ist gegen die wissenschaftliche Methode, er versteht darunter: bindende allgemeine Regeln(n) der Wissenschaftsausübung (vgl. Descartes). Mit Against Method (1975) und Anything goesveröffentlichte er zwei Werke in denen er sich als ein Gegner von >>zwingender<< Methodizität und Systematizität zeigte, jedoch als ein Befürworter für Beliebigkeit in den Wissenschaften.
    Feyerabend ist nicht gegen Methoden wie Induktivismus per se, er behauptet lediglich, dass diese nicht bindend sein sollten (>>anything goes<<). Feyerabend behauptet also, dass es nicht DIE wissenschaftliche Methode gibt, da er für jede wissenschaftliche Methode zeigen könne, dass wissenschaftlicher Fortschritt erzielt wurde indem diese Methode verletzt wurde.“

    Philosophische Richtung: Materialist, Naturalist, Determinist; Atheist, Humanist, Interessens-Utilitarist
    Philosophen: Arthur Schopenhauer, Epikur, Michael Schmidt-Salomon, Peter Singer, Karl Popper, Friedrich Nietzsche

  • Feyerabend sinngemäß: nenne mir eine wissenschaftliche Methode und ich zeige dir Beispiele für anerkannten wissenschaftlichen Fortschritt, bei dem es nötig war die Methode zu verletzten.

    Die Frage ist dann, ob Feyerabend damit auch recht hat. Zu hinterfragen wäre auch, was Feyerabend als "anerkannter wissenschaftlicher Fortschritt" bezeichnet und wie er diesen von "nicht anerkanntem wissenschaftlichen Fortschritt" unterscheidet. Auf welche Beispiele verweist er dabei?

    Feyerabend behauptet also, dass es nicht DIE wissenschaftliche Methode gibt, ...

    Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Linguist andere Standards befolgt als ein Teilchenphysiker, um zu Resultaten zu gelangen, aber ebenso gut kann ich mir vorstellen, dass die Standards, die in einer bestimmten Wissenschaftsdisziplin gültig sind, dann auch bindend sind, so dass ermittelte Resultate sich dann auch der Kritik gemäß dieser Standards ausgesetzt sehen. Von daher erscheint mir das "Anything goes" sehr zweifelhaft.

  • Feyerabend sinngemäß: nenne mir eine wissenschaftliche Methode und ich zeige dir Beispiele für anerkannten wissenschaftlichen Fortschritt, bei dem es nötig war die Methode zu verletzten.

    Die Frage ist dann, ob Feyerabend damit auch recht hat. Zu hinterfragen wäre auch, was Feyerabend als "anerkannter wissenschaftlicher Fortschritt" bezeichnet und wie er diesen von "nicht anerkanntem wissenschaftlichen Fortschritt" unterscheidet. Auf welche Beispiele verweist er dabei?

    Feyerabend behauptet also, dass es nicht DIE wissenschaftliche Methode gibt, ...

    Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Linguist andere Standards befolgt als ein Teilchenphysiker, um zu Resultaten zu gelangen, aber ebenso gut kann ich mir vorstellen, dass die Standards, die in einer bestimmten Wissenschaftsdisziplin gültig sind, dann auch bindend sind, so dass ermittelte Resultate sich dann auch der Kritik gemäß dieser Standards ausgesetzt sehen. Von daher erscheint mir das "Anything goes" sehr zweifelhaft.

  • Hoyningen-Huene, der wegen seines für englischsprachige Zungen unaussprechlichen Namens "HH" genannt wird, hat sich zu Feyerabend (und Kuhn) ausführlich geäußert: -->

  • Hoyningen-Huene, der wegen seines für englischsprachige Zungen unaussprechlichen Namens "HH" genannt wird, hat sich zu Feyerabend (und Kuhn) ausführlich geäußert: -->

  • Danke für den Link! Ich führe mir das heute Abend mal in Ruhe zu Gemüte. Bezüglich Feyerabend werde ich mich auch anderweitig noch einmal schlau machen.

  • Danke für den Link! Ich führe mir das heute Abend mal in Ruhe zu Gemüte. Bezüglich Feyerabend werde ich mich auch anderweitig noch einmal schlau machen.

  • Feyerabend geht mit seiner Kritik einen eigenen aber durchaus nachvollziehbaren Weg innerhalb der Erkenntnistheorie. Am Ende steht sein Methodenpluralismus.. und glaube sogar Methodenanarchismus. :)

    Naja.. wie gesagt er geht und bleibt auch zeitlebens erkenntnistheoretisch. Die praktische Philosophie kann hier evtl. an Feyerabend anknüpfen. Die Frage nach dem Nutzen bleibt bei der theoretischen Kriterienanalyse nahezu unfokussiert.

    Stellt ein Arbeitgeber einen Forscher ein, legt er im Grunde auch fest, was Ziel und Nutzen sein soll. Gibt es aus der Sicht des Forschers ein erreichbares Ziel, bleibt die Frage der Kriterien unberührt.

    Auf den gesellschaftlichen Anspruch von Wissenschaft lässt sich das aber nicht so ohne weiteres übertragen, was auch so einfache Beispiele wie Embryonalforschung bereits offenbaren. Hier müsste also ein klar definierbares Ziel im Nutzen für die Gesellschaft erkennbar sein. Gekoppelt an diverse ethische Kriterien. Das Dumme ist nun, wer bestimmt welchen Kriterien Ethik zu unterliegen hat.

    Egal, wie man beginnt, man muss irgendwo immer einen Kompromiss eingehen.

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Feyerabend geht mit seiner Kritik einen eigenen aber durchaus nachvollziehbaren Weg innerhalb der Erkenntnistheorie. Am Ende steht sein Methodenpluralismus.. und glaube sogar Methodenanarchismus. :)

    Naja.. wie gesagt er geht und bleibt auch zeitlebens erkenntnistheoretisch. Die praktische Philosophie kann hier evtl. an Feyerabend anknüpfen. Die Frage nach dem Nutzen bleibt bei der theoretischen Kriterienanalyse nahezu unfokussiert.

    Stellt ein Arbeitgeber einen Forscher ein, legt er im Grunde auch fest, was Ziel und Nutzen sein soll. Gibt es aus der Sicht des Forschers ein erreichbares Ziel, bleibt die Frage der Kriterien unberührt.

    Auf den gesellschaftlichen Anspruch von Wissenschaft lässt sich das aber nicht so ohne weiteres übertragen, was auch so einfache Beispiele wie Embryonalforschung bereits offenbaren. Hier müsste also ein klar definierbares Ziel im Nutzen für die Gesellschaft erkennbar sein. Gekoppelt an diverse ethische Kriterien. Das Dumme ist nun, wer bestimmt welchen Kriterien Ethik zu unterliegen hat.

    Egal, wie man beginnt, man muss irgendwo immer einen Kompromiss eingehen.

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Feyerabend geht mit seiner Kritik einen eigenen aber durchaus nachvollziehbaren Weg innerhalb der Erkenntnistheorie. Am Ende steht sein Methodenpluralismus.. und glaube sogar Methodenanarchismus. [...]
    Egal, wie man beginnt, man muss irgendwo immer einen Kompromiss eingehen.

    Feyerabends Punkt bei der Befürwortung von Methodenpluralismus und Anything goes ist, dass Methodologien als Heuristiken aufzufassen sind und nichts als erkenntnisgenerierende Prozeduren.

  • Feyerabend geht mit seiner Kritik einen eigenen aber durchaus nachvollziehbaren Weg innerhalb der Erkenntnistheorie. Am Ende steht sein Methodenpluralismus.. und glaube sogar Methodenanarchismus. [...]
    Egal, wie man beginnt, man muss irgendwo immer einen Kompromiss eingehen.

    Feyerabends Punkt bei der Befürwortung von Methodenpluralismus und Anything goes ist, dass Methodologien als Heuristiken aufzufassen sind und nichts als erkenntnisgenerierende Prozeduren.

  • Stellt ein Arbeitgeber einen Forscher ein, legt er im Grunde auch fest, was Ziel und Nutzen sein soll.

    Wenn es sich um angewandte Forschung handelt, ja. Bei Grundlagenforschung ist der Nutzen nachrangig - es sei denn, man soll den Ruhm der Institution mehren, indem man fundamental neue Sachverhalte entdeckt - aber das kann man wiederum nicht vorab planen.

    Gibt es aus der Sicht des Forschers ein erreichbares Ziel, bleibt die Frage der Kriterien unberührt.

    Die gültigen Standards muss er aber dennoch befolgen, damit die Resultate seiner Forschungsarbeit Bestand haben können.

    Hier müsste also ein klar definierbares Ziel im Nutzen für die Gesellschaft erkennbar sein.

    Nicht notwendigerweise. Gerade im Bereich Embryonenforschung geht es zunächst darum, herauszufinden, was möglich ist und was nicht. Über Gesetze und Verordnungen wird die Möglichkeit, Forschungen zu betreiben begrenzt (z.B. nur innerhalb von 14 Tagen Entwicklungszeit von Embryos), aber innerhalb dieser Begrenzungen gelten auch die Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

    Das Dumme ist nun, wer bestimmt welchen Kriterien Ethik zu unterliegen hat.

    Das diskutieren die Ethik-Kommissionen unter sich aus, in denen neben Wissenschaftlern auch Politiker und Kirchenvertreter Mitglied sind. Am Ende gibt es Empfehlungen, die sich z.T. in Gesetzen niederschlagen.

  • Stellt ein Arbeitgeber einen Forscher ein, legt er im Grunde auch fest, was Ziel und Nutzen sein soll.

    Wenn es sich um angewandte Forschung handelt, ja. Bei Grundlagenforschung ist der Nutzen nachrangig - es sei denn, man soll den Ruhm der Institution mehren, indem man fundamental neue Sachverhalte entdeckt - aber das kann man wiederum nicht vorab planen.

    Gibt es aus der Sicht des Forschers ein erreichbares Ziel, bleibt die Frage der Kriterien unberührt.

    Die gültigen Standards muss er aber dennoch befolgen, damit die Resultate seiner Forschungsarbeit Bestand haben können.

    Hier müsste also ein klar definierbares Ziel im Nutzen für die Gesellschaft erkennbar sein.

    Nicht notwendigerweise. Gerade im Bereich Embryonenforschung geht es zunächst darum, herauszufinden, was möglich ist und was nicht. Über Gesetze und Verordnungen wird die Möglichkeit, Forschungen zu betreiben begrenzt (z.B. nur innerhalb von 14 Tagen Entwicklungszeit von Embryos), aber innerhalb dieser Begrenzungen gelten auch die Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

    Das Dumme ist nun, wer bestimmt welchen Kriterien Ethik zu unterliegen hat.

    Das diskutieren die Ethik-Kommissionen unter sich aus, in denen neben Wissenschaftlern auch Politiker und Kirchenvertreter Mitglied sind. Am Ende gibt es Empfehlungen, die sich z.T. in Gesetzen niederschlagen.

  • dass Methodologien als Heuristiken aufzufassen sind und nichts als erkenntnisgenerierende Prozeduren.

    Was meinst Du mit erkenntnisgenerierend?

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • dass Methodologien als Heuristiken aufzufassen sind und nichts als erkenntnisgenerierende Prozeduren.

    Was meinst Du mit erkenntnisgenerierend?

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
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