Sorry, sammler9 ich sehe bei Deinen Ausführungen bislang einfach nicht wirklich einen Bezug zum Text ... Hast Du ihn denn vorliegen? Eine Alternative zum (stummen) Mitlesen wäre hier doch das Mitlesen (und -interpretieren) von Blumenbergs Aufsatz.
Brauchst Dich nicht zu entschuldigen Bartleby. War nur etwas niedergeschlagen. So was legt sich.
Ich habe auf Deinen und Friederikes Text Bezug genommen.
(Abschließend) noch ein reumütiger Textauszug zur selbständigen Auseinandersetzung der zeigen soll, dass ich durchaus verstehe, von Ängsten in einem dichten Wald voller Mythen. Die Bäume sind die Mythen.
QuoteAber die Angst vor dem Unaufklärbaren hat nicht allein das Dasein des einelnen ärmer gemacht, [...] es ist die Scheu vor irgendeinem neuen, nicht absehbaren Erlebnis, dem man sich nicht gewachsen glaubt. [...]
Denn wie wir dieses Dasein des einzelnen als einen größeren oder kleineren Raum denken, so zeigt sich, dass die meisten nur eine Ecke ihres Raumes kennen lernen, einen Fensterplatz, einen Streifen, auf dem sie auf und niedergehen. So haben sie eine gewisse Sicherheit. Und doch ist jene gefahrvolle Unsicheheit so viel menschlicher ...
Von Rilke
Rilke ermutigt uns hier, die Unsicherheit und Ungewissheit zu akzeptieren.