Poetik und Hermeneutik - eine Vorverständigung

  • sammler, ich gestehe, ich kriege die Verbindung zum Blumenberg-Text nicht recht zu fassen. Blumenberg verstehe ich so, daß er der Auffassung ist, eine menschliche Natur von einer menschlichen Kultur zu unterscheiden sei deswegen unangemessen, weil die Menschen überhaupt nur existieren, indem sie über sprachliche und bildliche Metaphern Symbolsysteme ausbilden (bes. auch. S. 116). Dich allerdings verstehe ich so, auch wenn Du es nicht explizit sagst, daß Du über einen Menschen schreibst, der von seiner Natur "abgefallen" ist, sich von ihr entfernt hat?


    Hallo Friederike,

    Wenn Du mir als Weiblein deine Liebe gestehen würdest, würde mir das schon reichen. (Sorry, dummer Männeranmachspruch ;) )

    -Wieder ernst-
    Kultur bzw. Schöpfung aus dieser Kultur ist der Instinkt bzw. instinktives Handeln, der ihre Verbundenheit durch Sprache und der damit verbundenen Mythenerzählungen (die in ihrer Vielzahl allerdings notwendig immer konkurrieren) hervorgebracht habenden Menschen als nicht mehr triebgesteuerten Tieren.
    Der Mensch der wahrscheinlich durch Tratsch Sprache hervorgebracht hat, die in Beziehungsfähigkeit Fürsorge und Sozialkompetenz [Am Rande: Warum übernahmen eigentlich so selten Frauengemeinschaften, die doch auf Grund der Kindererziehung und bekanntlichen "Schwatzhaftigkeit" ;) (obwohl, auch Männer würden beim Friseur gerne über Frauen tratschen, wenn es sich nur geziemen würde) ;) resp. ihrer schönen auch und vor allem ungeschminkten Münder dafür prädestiniert wären nie die Kontrolle über die zwar starken, aber da aggresiveren einzelgängerischeren sozial "inkompetenteren" Männer???] mündete verlor im Verlauf der kognitiven Revolution im Zuge der Mythenbildung und damit der Möglichkeit größere Gruppen auszubilden, territoriales Verhalten zu zeigen durch "Staatsgründungen" [mit scheinbar wie nach Platos Wunsch- und Wahrheitsvorstellung einem Philosophenkönig, Wächtern und Arbeitern nach dem Mythos von Purusha mit Kasten, die aus den Organen dieses menschenähnlichen Wesen entstanden sein sollen und deshalb als Ordnung gelten sollten in die jeder sich fügen sollte (solche Gruppen waren zwar erst durch den Mythos möglich geworden)] viele Annehmlichkeiten. Denn schon zu Beginn der landwirtschaftlichen Revolution verschlechterten sich die Verhältnisse für die Menschen dramatisch (u.a. viel höhere Kindersterblichkeit trotz viel mehr Kinder in einber Familie). Heute, es ist noch nicht lange her, sprach bzw. schrieb Hans Küng zum ersten mal davon, dass es keinen Frieden unter den Nationen (begrenzt durch lokale Staatsgrenzen!) und den Religionen (gerahmt von den (wie ich meine lebendigen) mythischen Vorstellungen unter denen sich Menschen vereinigen und sammeln) geben könne und das Menschen (frei gesprochen) freiwillig unter Menschenrechten versammeln sollten. Wenn Hans Küng kein Mensch mit tadellosem Weitblick ist, dann weiß ich nichts mehr recht mit dem Begriff Weitblick anzufangen.

    P.S.: Die Kreuzritterorden zum Beispiel deer Temlerorden versuchten den von der Kanzel gepredigten (lebendigen, da mE vom lebendigen Gott her kommenden) Mythos der Demut und der Friedfertigkeit usw. mit dem Rittermythos von Stolz bzw. Ehre und den innerhalb dieses Mythoses aktzeptierten Blutfehden usw. zu vereingen. Sie mussten scheitern, weil sie zusammenbrachten was einfach nicht zusammengehört, sie dachten zwar wie Bürokraten, die alles in Schubladen ordnen aber sie waren nicht einmal gute Bürokraten.
    Gehirnscans zeigen das Gehirn als effektive Suchmaschine und erbringen damit einen Beleg, dass die Welt nicht in Kategorien (wie dachte Kant?) ordnen lasst. Es ist obgleich notwendig, auch damit eine Blumenhändlerin den Kunden bzw. seinen Wunsch Margariten bzw. Rosen für sein allerliebst Weiblein zu kaufen soffort an der Kleidung erkennt anscheinend notwendig. Aber fragt euch selbst, würdet ihr wollen, dass man eure Wünsche euch am dicken/dünnen Geldbeutel bzw. Anzug/Jeans oder Kleid/Rock abliest ohne euch vorher um eure Wünsche befragt zu haben?

    Liebe Grüße

    Edit: 10 mal editiert. Gelobe feierlich ;) beim nächsten mal nicht mehr so zu verschachteln. Hoffe ich trage kein allzuaktives Bürokratengen in mir...

    Edited 10 times, last by sammler9 (February 16, 2014 at 4:38 PM).

  • sammler, ich gestehe, ich kriege die Verbindung zum Blumenberg-Text nicht recht zu fassen. Blumenberg verstehe ich so, daß er der Auffassung ist, eine menschliche Natur von einer menschlichen Kultur zu unterscheiden sei deswegen unangemessen, weil die Menschen überhaupt nur existieren, indem sie über sprachliche und bildliche Metaphern Symbolsysteme ausbilden (bes. auch. S. 116). Dich allerdings verstehe ich so, auch wenn Du es nicht explizit sagst, daß Du über einen Menschen schreibst, der von seiner Natur "abgefallen" ist, sich von ihr entfernt hat?


    Hallo Friederike,

    Wenn Du mir als Weiblein deine Liebe gestehen würdest, würde mir das schon reichen. (Sorry, dummer Männeranmachspruch ;) )

    -Wieder ernst-
    Kultur bzw. Schöpfung aus dieser Kultur ist der Instinkt bzw. instinktives Handeln, der ihre Verbundenheit durch Sprache und der damit verbundenen Mythenerzählungen (die in ihrer Vielzahl allerdings notwendig immer konkurrieren) hervorgebracht habenden Menschen als nicht mehr triebgesteuerten Tieren.
    Der Mensch der wahrscheinlich durch Tratsch Sprache hervorgebracht hat, die in Beziehungsfähigkeit Fürsorge und Sozialkompetenz [Am Rande: Warum übernahmen eigentlich so selten Frauengemeinschaften, die doch auf Grund der Kindererziehung und bekanntlichen "Schwatzhaftigkeit" ;) (obwohl, auch Männer würden beim Friseur gerne über Frauen tratschen, wenn es sich nur geziemen würde) ;) resp. ihrer schönen auch und vor allem ungeschminkten Münder dafür prädestiniert wären nie die Kontrolle über die zwar starken, aber da aggresiveren einzelgängerischeren sozial "inkompetenteren" Männer???] mündete verlor im Verlauf der kognitiven Revolution im Zuge der Mythenbildung und damit der Möglichkeit größere Gruppen auszubilden, territoriales Verhalten zu zeigen durch "Staatsgründungen" [mit scheinbar wie nach Platos Wunsch- und Wahrheitsvorstellung einem Philosophenkönig, Wächtern und Arbeitern nach dem Mythos von Purusha mit Kasten, die aus den Organen dieses menschenähnlichen Wesen entstanden sein sollen und deshalb als Ordnung gelten sollten in die jeder sich fügen sollte (solche Gruppen waren zwar erst durch den Mythos möglich geworden)] viele Annehmlichkeiten. Denn schon zu Beginn der landwirtschaftlichen Revolution verschlechterten sich die Verhältnisse für die Menschen dramatisch (u.a. viel höhere Kindersterblichkeit trotz viel mehr Kinder in einber Familie). Heute, es ist noch nicht lange her, sprach bzw. schrieb Hans Küng zum ersten mal davon, dass es keinen Frieden unter den Nationen (begrenzt durch lokale Staatsgrenzen!) und den Religionen (gerahmt von den (wie ich meine lebendigen) mythischen Vorstellungen unter denen sich Menschen vereinigen und sammeln) geben könne und das Menschen (frei gesprochen) freiwillig unter Menschenrechten versammeln sollten. Wenn Hans Küng kein Mensch mit tadellosem Weitblick ist, dann weiß ich nichts mehr recht mit dem Begriff Weitblick anzufangen.

    P.S.: Die Kreuzritterorden zum Beispiel deer Temlerorden versuchten den von der Kanzel gepredigten (lebendigen, da mE vom lebendigen Gott her kommenden) Mythos der Demut und der Friedfertigkeit usw. mit dem Rittermythos von Stolz bzw. Ehre und den innerhalb dieses Mythoses aktzeptierten Blutfehden usw. zu vereingen. Sie mussten scheitern, weil sie zusammenbrachten was einfach nicht zusammengehört, sie dachten zwar wie Bürokraten, die alles in Schubladen ordnen aber sie waren nicht einmal gute Bürokraten.
    Gehirnscans zeigen das Gehirn als effektive Suchmaschine und erbringen damit einen Beleg, dass die Welt nicht in Kategorien (wie dachte Kant?) ordnen lasst. Es ist obgleich notwendig, auch damit eine Blumenhändlerin den Kunden bzw. seinen Wunsch Margariten bzw. Rosen für sein allerliebst Weiblein zu kaufen soffort an der Kleidung erkennt anscheinend notwendig. Aber fragt euch selbst, würdet ihr wollen, dass man eure Wünsche euch am dicken/dünnen Geldbeutel bzw. Anzug/Jeans oder Kleid/Rock abliest ohne euch vorher um eure Wünsche befragt zu haben?

    Liebe Grüße

    Edit: 10 mal editiert. Gelobe feierlich ;) beim nächsten mal nicht mehr so zu verschachteln. Hoffe ich trage kein allzuaktives Bürokratengen in mir...

    Edited 10 times, last by sammler9 (February 16, 2014 at 4:38 PM).

  • Es hat eine gute Weile gedauert, bis mir der Text nicht mehr wie ein Fremdkörper vorgekommen ist. Deine Ergänzungen Nauplios, mit denen Du den Rhetorik-Aufsatz in einen größeren Kontext des Mythos und vor allem der Metaphorologie gestellt hast, fand ich nebenbei übrigens hilfreich bei dem Prozeß, mich vertraut zu machen.

    @ Friederike.

    Jesus und Johannes der Täufer
    Eine Friedenstaube ist nicht weiß weil sie vor Schmutz reinwaschen soll. Es ist einfach eine Taube, die zufällig weiß sein kann, sie könnte genau so gut auch ein schwarzes Federkleid haben.
    Mit dem Begriff der Reinheit ist in der Geschichte viel Schindluder getrieben worden. (Stichworte: Sünde, Rassendisriminierung (Farbige, Juden, Inder) usw.).
    Jesus räumte erstmals damit auf. Er ließ sich mit Wasser taufen, weil er wusste, das Speisen ein Gefühl von Unreinheit erzeugen, aber auch nur deshalb weil es einen im inneren würgt, weil man selbst!!! etwas gegen diese Speisen hat. Für die Urmenschen war es ein Schutz vor Schimmel und Bakterien, es war aber schon damals eine Aversion, die aus ihnen selbst sich einen Weg bahnte!.
    Jesus wusste das Wasser, Wasser war und ihn weder rein machen noch beschmutzen konnte. Er ließ es über sich ergehen, durch diese Handlung in den Augen der anderen, nicht in seinen und seines Vaters Augen quasi als "schmutzig" angesehen zu werden, er ließ sich freiwillig demütigen ohne dass es für ihn demütigend war. Es war für ihn Demut!

    Hoch spekulativ: Johanes der Täufer war wie er auftrat von außen betrachtet ein sehr stolzer Mann, er hatte eine harte Schale aber einen unglaublich weichen Kern.

    Eine Randbemerkung: Caravaggio malte einmal ein Bild von David wie er seinen Kopf abgeschlagen in seinen Händen hielt. Er galt ebenfalls als sehr leicht in Rasche zu bringen, er war dafür bekannt. Warum malte er dann ein solches Bild?
    Vielleicht wollte er beim Papst bei dem er in Ungnade gefallen war und den er am Ende seines Lebens aufsuchen wollend auf der Reise urplötzlich verstarb damit Honig um den (wohl nicht vorhandenen) Bart schmieren?
    Das Porträt wäre aber auch als ein Ausdruck von Demut deutbar.

    http://avira.search.ask.com/picdetails?loc…8&tw=128&th=103

    Wenn die durch Stolz gehärtete Schale brechen soll, der weiche Kern freigelegt werden mag ist Demut angesagt.

    Vielleicht war die Tat Johannes des Täufers bzw. das Ergebnis, dass er seinen Kopf verlor eine Tat die er vielleicht nicht so wollte, die aber so geschah, weil er sich nicht dagegen wehrte, gleich wie Jesus sich nicht dagegen wehrte seine Hand zu erheben, sondern lieber bereit war sein Leben zu geben.

    Man könnte vielleicht sagen, dass was Jesus der scheinbar so anstößig Auftretende uns an Liebe und Gewaltlosigkeit als weiße bzw. schwarze (das ist völlig gleich, die Symbolik ist ein und die selbe! nämlich Friedfertigkeit) vorlebte, lebte der scheinbar so aufbrausend auftretende Johannes der Täufer uns an Demut vor.

    Die Buddhisten kennen die Methapher der emotionalen Verblendung (eine Lichtmethapher anstelle einer Schmutzmethaper) durch diese sollte die Schmutzmethapher, die zu Zeiten Jesu eingänglicher und wie ich meine nur deshalb verwendet wurde bzw. von Jesus umgedeutet wurde gerade in den Kirchen, die es eigentlich besser wissen müssten ersetzt werden!

    Sie hat falsch verstanden sehr viel Leid über die Menschheit gebracht.

    Edited 7 times, last by sammler9 (February 16, 2014 at 5:16 PM).

  • Es hat eine gute Weile gedauert, bis mir der Text nicht mehr wie ein Fremdkörper vorgekommen ist. Deine Ergänzungen Nauplios, mit denen Du den Rhetorik-Aufsatz in einen größeren Kontext des Mythos und vor allem der Metaphorologie gestellt hast, fand ich nebenbei übrigens hilfreich bei dem Prozeß, mich vertraut zu machen.

    @ Friederike.

    Jesus und Johannes der Täufer
    Eine Friedenstaube ist nicht weiß weil sie vor Schmutz reinwaschen soll. Es ist einfach eine Taube, die zufällig weiß sein kann, sie könnte genau so gut auch ein schwarzes Federkleid haben.
    Mit dem Begriff der Reinheit ist in der Geschichte viel Schindluder getrieben worden. (Stichworte: Sünde, Rassendisriminierung (Farbige, Juden, Inder) usw.).
    Jesus räumte erstmals damit auf. Er ließ sich mit Wasser taufen, weil er wusste, das Speisen ein Gefühl von Unreinheit erzeugen, aber auch nur deshalb weil es einen im inneren würgt, weil man selbst!!! etwas gegen diese Speisen hat. Für die Urmenschen war es ein Schutz vor Schimmel und Bakterien, es war aber schon damals eine Aversion, die aus ihnen selbst sich einen Weg bahnte!.
    Jesus wusste das Wasser, Wasser war und ihn weder rein machen noch beschmutzen konnte. Er ließ es über sich ergehen, durch diese Handlung in den Augen der anderen, nicht in seinen und seines Vaters Augen quasi als "schmutzig" angesehen zu werden, er ließ sich freiwillig demütigen ohne dass es für ihn demütigend war. Es war für ihn Demut!

    Hoch spekulativ: Johanes der Täufer war wie er auftrat von außen betrachtet ein sehr stolzer Mann, er hatte eine harte Schale aber einen unglaublich weichen Kern.

    Eine Randbemerkung: Caravaggio malte einmal ein Bild von David wie er seinen Kopf abgeschlagen in seinen Händen hielt. Er galt ebenfalls als sehr leicht in Rasche zu bringen, er war dafür bekannt. Warum malte er dann ein solches Bild?
    Vielleicht wollte er beim Papst bei dem er in Ungnade gefallen war und den er am Ende seines Lebens aufsuchen wollend auf der Reise urplötzlich verstarb damit Honig um den (wohl nicht vorhandenen) Bart schmieren?
    Das Porträt wäre aber auch als ein Ausdruck von Demut deutbar.

    http://avira.search.ask.com/picdetails?loc…8&tw=128&th=103

    Wenn die durch Stolz gehärtete Schale brechen soll, der weiche Kern freigelegt werden mag ist Demut angesagt.

    Vielleicht war die Tat Johannes des Täufers bzw. das Ergebnis, dass er seinen Kopf verlor eine Tat die er vielleicht nicht so wollte, die aber so geschah, weil er sich nicht dagegen wehrte, gleich wie Jesus sich nicht dagegen wehrte seine Hand zu erheben, sondern lieber bereit war sein Leben zu geben.

    Man könnte vielleicht sagen, dass was Jesus der scheinbar so anstößig Auftretende uns an Liebe und Gewaltlosigkeit als weiße bzw. schwarze (das ist völlig gleich, die Symbolik ist ein und die selbe! nämlich Friedfertigkeit) vorlebte, lebte der scheinbar so aufbrausend auftretende Johannes der Täufer uns an Demut vor.

    Die Buddhisten kennen die Methapher der emotionalen Verblendung (eine Lichtmethapher anstelle einer Schmutzmethaper) durch diese sollte die Schmutzmethapher, die zu Zeiten Jesu eingänglicher und wie ich meine nur deshalb verwendet wurde bzw. von Jesus umgedeutet wurde gerade in den Kirchen, die es eigentlich besser wissen müssten ersetzt werden!

    Sie hat falsch verstanden sehr viel Leid über die Menschheit gebracht.

    Edited 7 times, last by sammler9 (February 16, 2014 at 5:16 PM).

  • Ihr könnt es aber auch selbst tun indem ihr Gott und Jesus hinter der immer verzerrenden Geschichte sucht,

    von denen Jesus sagt sie würden weder sähen noch ernten und Gott ernähre sie doch

    Jesus und Johannes der Täufer

    Jesus räumte erstmals damit auf.

    Johanes der Täufer war wie er auftrat von außen betrachtet ein sehr stolzer Mann

    gleich wie Jesus sich nicht dagegen wehrte seine Hand zu erheben, sondern lieber bereit war sein Leben zu geben.

    Friedfertigkeit

    Um es an einem Wort zum Sonntag meinerseits nicht mangeln zu lassen: Meine Friedfertigkeit, lieber Sammler9, wird langsam auf eine ernste Probe gestellt. ;) In diesem Thread geht es um einen Aufsatz von Hans Blumenberg. - Hast Du den Text vorliegen? - Unser Bemühen geht dahin, diesen Text besser zu verstehen. - Wir verstehen uns nicht als Bibelkreis. -

  • Ihr könnt es aber auch selbst tun indem ihr Gott und Jesus hinter der immer verzerrenden Geschichte sucht,

    von denen Jesus sagt sie würden weder sähen noch ernten und Gott ernähre sie doch

    Jesus und Johannes der Täufer

    Jesus räumte erstmals damit auf.

    Johanes der Täufer war wie er auftrat von außen betrachtet ein sehr stolzer Mann

    gleich wie Jesus sich nicht dagegen wehrte seine Hand zu erheben, sondern lieber bereit war sein Leben zu geben.

    Friedfertigkeit

    Um es an einem Wort zum Sonntag meinerseits nicht mangeln zu lassen: Meine Friedfertigkeit, lieber Sammler9, wird langsam auf eine ernste Probe gestellt. ;) In diesem Thread geht es um einen Aufsatz von Hans Blumenberg. - Hast Du den Text vorliegen? - Unser Bemühen geht dahin, diesen Text besser zu verstehen. - Wir verstehen uns nicht als Bibelkreis. -

  • ... Ähnliches wie Nauplios in seinem letzten Beitrag wollte ich auch eben schreiben. Sammler9, wolltest Du Dich nicht zurückhalten? Das alles ist hier nicht unser Thema.

    (apropos Thema: mit Familie und kleinem Kind komme ich am Wochenende was den Blumenberg-Aufsatz betrifft natürlich wieder mal zu gar nix; ich hoffe, wenigstens heute abend ...)

    Es ist und bleibt das gleiche allerorten – man sagt am Ende nichts, in vielen Worten.
    M. Kaléko

  • ... Ähnliches wie Nauplios in seinem letzten Beitrag wollte ich auch eben schreiben. Sammler9, wolltest Du Dich nicht zurückhalten? Das alles ist hier nicht unser Thema.

    (apropos Thema: mit Familie und kleinem Kind komme ich am Wochenende was den Blumenberg-Aufsatz betrifft natürlich wieder mal zu gar nix; ich hoffe, wenigstens heute abend ...)

    Es ist und bleibt das gleiche allerorten – man sagt am Ende nichts, in vielen Worten.
    M. Kaléko

  • Rhetorik-Aufsatz von Blumenberg

    "Wirklichkeiten, in denen wir leben" (Reclam) habe ich mir jetzt auch mal bestellt. Mal schauen.

    Je leerer meine Wohnung, desto freier komme ich mir vor.

    Prima, schick all Deine Bücher zu mir ;)

    ich habe einen kleinen Tonmitschnitt aus einer Vorlesung Blumenbergs ins Netz gestellt:

    Interessant... bevor ich mir das anhöre, will ich erst noch den Roman fertiglesen. Eigenartig, ich hab noch nie ein Buch gelesen, dessen Protagonist von jemandem, in dem Fall Nauplios, gekannt wurde... Ich weiß ja, dass hier keine Romanbesprechungen stattfinden werden, aber da es das einzige ist, was ich bislang beizutragen hätte, wollte ich mal in die Runde fragen, wer den Lewitscharoff-Roman gelesen hat.

  • Rhetorik-Aufsatz von Blumenberg

    "Wirklichkeiten, in denen wir leben" (Reclam) habe ich mir jetzt auch mal bestellt. Mal schauen.

    Je leerer meine Wohnung, desto freier komme ich mir vor.

    Prima, schick all Deine Bücher zu mir ;)

    ich habe einen kleinen Tonmitschnitt aus einer Vorlesung Blumenbergs ins Netz gestellt:

    Interessant... bevor ich mir das anhöre, will ich erst noch den Roman fertiglesen. Eigenartig, ich hab noch nie ein Buch gelesen, dessen Protagonist von jemandem, in dem Fall Nauplios, gekannt wurde... Ich weiß ja, dass hier keine Romanbesprechungen stattfinden werden, aber da es das einzige ist, was ich bislang beizutragen hätte, wollte ich mal in die Runde fragen, wer den Lewitscharoff-Roman gelesen hat.

  • Ich weiß ja, dass hier keine Romanbesprechungen stattfinden werden


    Wieso das denn? Die Gruppe heißt immerhin "Poetik und Hermeneutik", Philosophie und Literatur sollen sich hier "auf Augenhöhe" begegnen können, und auch bei ihrem historischen Vorbild waren schließlich sowohl Philosophen als auch Literaturwissenschaftler beteiligt ;) .

    aber da es das einzige ist, was ich bislang beizutragen hätte, wollte ich mal in die Runde fragen, wer den Lewitscharoff-Roman gelesen hat.


    Ich, gelegentlich hab ich die letzten Tage auch reingeschaut ;) . Ist in diesem Fall ja auch eine schöne Ergänzungslektüre, der ich daher auch nicht abgeneigt bin.

    Es ist und bleibt das gleiche allerorten – man sagt am Ende nichts, in vielen Worten.
    M. Kaléko

  • Ich weiß ja, dass hier keine Romanbesprechungen stattfinden werden


    Wieso das denn? Die Gruppe heißt immerhin "Poetik und Hermeneutik", Philosophie und Literatur sollen sich hier "auf Augenhöhe" begegnen können, und auch bei ihrem historischen Vorbild waren schließlich sowohl Philosophen als auch Literaturwissenschaftler beteiligt ;) .

    aber da es das einzige ist, was ich bislang beizutragen hätte, wollte ich mal in die Runde fragen, wer den Lewitscharoff-Roman gelesen hat.


    Ich, gelegentlich hab ich die letzten Tage auch reingeschaut ;) . Ist in diesem Fall ja auch eine schöne Ergänzungslektüre, der ich daher auch nicht abgeneigt bin.

    Es ist und bleibt das gleiche allerorten – man sagt am Ende nichts, in vielen Worten.
    M. Kaléko

  • Ich sehe es wie Bartleby. Die Idee (siehe 1. Beitrag) die der Gruppenkonstituierung zugrundeliegt, schließt eine gemeinsame Romanlektüre sicher nicht aus, @echtjetzt.

    Was mich angeht, meine Ungeduld hat mich zur Lyrik geführt. Infrage kämen für mich allenfalls Romane, die um kein Wort zu kürzen gingen :-))) Nein, eher ist es wohl so, daß ich keine breit angelegten Geschichten mag.

  • Ich sehe es wie Bartleby. Die Idee (siehe 1. Beitrag) die der Gruppenkonstituierung zugrundeliegt, schließt eine gemeinsame Romanlektüre sicher nicht aus, @echtjetzt.

    Was mich angeht, meine Ungeduld hat mich zur Lyrik geführt. Infrage kämen für mich allenfalls Romane, die um kein Wort zu kürzen gingen :-))) Nein, eher ist es wohl so, daß ich keine breit angelegten Geschichten mag.

  • Hi, ich will den Roman gar nicht gemeinsam lesen; ich bin mitlerweile auch fertig mit Lesen. Würde aber meinen Senf dazu dalassen und den Senf von anderen interessiert zur Kenntnis nehmen. Ich will aber auch nicht spoilern, wie das so schön heisst.

  • Hi, ich will den Roman gar nicht gemeinsam lesen; ich bin mitlerweile auch fertig mit Lesen. Würde aber meinen Senf dazu dalassen und den Senf von anderen interessiert zur Kenntnis nehmen. Ich will aber auch nicht spoilern, wie das so schön heisst.

  • Habe mir extra große Mühe gegeben, die Mythen und die Methaphorologie in einen historischen Kontext zu stellen. Werde mindestens in nächster Zeit deshalb lieber nur noch mitlesen.


    Sorry, sammler9 ich sehe bei Deinen Ausführungen bislang einfach nicht wirklich einen Bezug zum Text ... Hast Du ihn denn vorliegen? Eine Alternative zum (stummen) Mitlesen wäre hier doch das Mitlesen (und -interpretieren) von Blumenbergs Aufsatz ;) .

    Es ist und bleibt das gleiche allerorten – man sagt am Ende nichts, in vielen Worten.
    M. Kaléko

  • Habe mir extra große Mühe gegeben, die Mythen und die Methaphorologie in einen historischen Kontext zu stellen. Werde mindestens in nächster Zeit deshalb lieber nur noch mitlesen.


    Sorry, sammler9 ich sehe bei Deinen Ausführungen bislang einfach nicht wirklich einen Bezug zum Text ... Hast Du ihn denn vorliegen? Eine Alternative zum (stummen) Mitlesen wäre hier doch das Mitlesen (und -interpretieren) von Blumenbergs Aufsatz ;) .

    Es ist und bleibt das gleiche allerorten – man sagt am Ende nichts, in vielen Worten.
    M. Kaléko

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