Glückseligkeit

  • Meine These:
    wenn alle Menschen konsequent und langfristig nach Glückseligkeit, bzw. nach "wirklicher Glückseligkeit" streben würden, dann gäbe es keine Kriege, keine Umweltverschmutzung, etc. .

  • Meine These:
    wenn alle Menschen konsequent und langfristig nach Glückseligkeit, bzw. nach "wirklicher Glückseligkeit" streben würden, dann gäbe es keine Kriege, keine Umweltverschmutzung, etc. .

  • Was verstehst Du unter "wirklicher Glückseligkeit"?

    Und wodurch unterscheidet sie sich vom Glück? Für mich gibt es hier keinen Unterschied ,aber ich unterscheide zwischen individueller und sozialer Eudaimonie (Glück, Freude) . Wenn nun manche Menschen ihre individuelle Freude im Kriegführen oder an der Macht, die nur durch Krieg gewonnen bzw. erhalten werden kann, finden- und die gibt es- , dann wird es wohl mit dem ewigen Frieden nicht klappen. Ich glaube zwar ,dass Kriege überwunden werden können ,nicht aber durch Egoismus bedingte Katastrophen ,z.B. extreme Massenarmut ,die den Folgen eines Krieges in ihrem Leid gleichkommen.

  • Was verstehst Du unter "wirklicher Glückseligkeit"?

    Und wodurch unterscheidet sie sich vom Glück? Für mich gibt es hier keinen Unterschied ,aber ich unterscheide zwischen individueller und sozialer Eudaimonie (Glück, Freude) . Wenn nun manche Menschen ihre individuelle Freude im Kriegführen oder an der Macht, die nur durch Krieg gewonnen bzw. erhalten werden kann, finden- und die gibt es- , dann wird es wohl mit dem ewigen Frieden nicht klappen. Ich glaube zwar ,dass Kriege überwunden werden können ,nicht aber durch Egoismus bedingte Katastrophen ,z.B. extreme Massenarmut ,die den Folgen eines Krieges in ihrem Leid gleichkommen.

  • Meine These: wenn alle Menschen konsequent und langfristig nach Glückseligkeit, bzw. nach "wirklicher Glückseligkeit" streben würden, dann gäbe es keine Kriege, keine Umweltverschmutzung, etc. .

    Was verstehst Du unter "wirklicher Glückseligkeit"?

    Und wodurch unterscheidet sie sich vom Glück? Für mich gibt es hier keinen Unterschied ,aber ich unterscheide zwischen individueller und sozialer Eudaimonie (Glück, Freude) .


    Spinoza befindet (Theologisch-politischer Traktat, Kapitel 3, Anfang; Meiner-Ausgabe, 1994, S. 49:( "Das wahre Glück und die wahre Glückseligkeit eines jeden besteht allein darin, daß er des Guten teilhaftig ist, nicht aber in dem Ruhme, daß er allein mit Ausschluß aller übrigen am Guten teilhat." Daraus ergibt sich: Man könnte nicht als der Gute einen gerechten Krieg gegen das Böse führen.
    Anschließend meint Spinoza (Meiner-Ausgabe, S. 51:( "[D]ie allgemeinen Gesetze der Natur, nach denen alles geschieht und bestimmt wird, [sind] nichts anderes als Gottes ewige Ratschlüsse, die stets ewige Wahrheit und Notwendigkeit in sich schließen. Ob wir nun sagen, alles geschieht nach Naturgesetzen oder alles wird nach Gottes Ratschluß und Leitung geordnet, läuft auf ein und dasselbe hinaus." Also: Legt man sich mit der Natur an, legt man sich mit Gott an.

  • Meine These: wenn alle Menschen konsequent und langfristig nach Glückseligkeit, bzw. nach "wirklicher Glückseligkeit" streben würden, dann gäbe es keine Kriege, keine Umweltverschmutzung, etc. .

    Was verstehst Du unter "wirklicher Glückseligkeit"?

    Und wodurch unterscheidet sie sich vom Glück? Für mich gibt es hier keinen Unterschied ,aber ich unterscheide zwischen individueller und sozialer Eudaimonie (Glück, Freude) .


    Spinoza befindet (Theologisch-politischer Traktat, Kapitel 3, Anfang; Meiner-Ausgabe, 1994, S. 49:( "Das wahre Glück und die wahre Glückseligkeit eines jeden besteht allein darin, daß er des Guten teilhaftig ist, nicht aber in dem Ruhme, daß er allein mit Ausschluß aller übrigen am Guten teilhat." Daraus ergibt sich: Man könnte nicht als der Gute einen gerechten Krieg gegen das Böse führen.
    Anschließend meint Spinoza (Meiner-Ausgabe, S. 51:( "[D]ie allgemeinen Gesetze der Natur, nach denen alles geschieht und bestimmt wird, [sind] nichts anderes als Gottes ewige Ratschlüsse, die stets ewige Wahrheit und Notwendigkeit in sich schließen. Ob wir nun sagen, alles geschieht nach Naturgesetzen oder alles wird nach Gottes Ratschluß und Leitung geordnet, läuft auf ein und dasselbe hinaus." Also: Legt man sich mit der Natur an, legt man sich mit Gott an.

  • Quote

    Was verstehst Du unter "wirklicher Glückseligkeit"?

    Quote

    Und wodurch unterscheidet sie sich vom Glück?

    "wirkliche Glückseligkeit" ist ein Erfahrungszustand der Lebensfreude, der relativ kontinuierlich anhält, auch wenn sich äußere Situationen wandeln, einzelne Gedanken, Emotionen und Empfindungen entstehen und vergehen.
    Das Bild von "Figur und Hintergrund" oder das Verhältnis zwischen Emotion und Stimmung verweist in diese Richtung.

    Eine Emotion wie Freude/Glück kann sehr schnell verfliegen. Eine Stimmung kann wesentlich länger anhalten und den Hintergrund für Emotionen darstellen. Glückseligkeit zielt aber noch über die Stimmung hinaus auf das gesamte Gemüt eines Menschen, so dass es sich folglich auch durch neuronale Korrelate nachweisen lässt.
    Ein Beispiel: Eine Person hat etwas schreckliches erlebt und aufgrund dieses Ereignisses geht es ihr gerade generell schlecht - immer wieder verfällt sie in diese depressive Stimmung.
    Nun kommt ein Freund vorbei und bringt diese Person immer wieder zum Lachen, erlebt mir ihr einen schönen Tag. Für einige Augenblicke erlebt die Person Emotionen der Freude, des Glücks, aber im Anschluss an den Besuch verfällt sie wieder in die depressive Stimmung.

    Wirkliche Glückseligkeit zielt nun genau in die entgegengesetzte Richtung. Alle Praktiken, Regeln, Insitutionen, etc. die darauf zielen, dass ein Mensch eine tiefgehende Lebensfreude erfährt, sind hierbei förderlich. Vor dem Hintergrund der tiefgehenden, kontinuierlichen Lebensfreude mag es noch auf der Ebene der Emotionen ein Auf und Ab, auf der Ebene der Empfindungen ein Unangenehm und Angenehm geben, aber letztlich wird hier eine relativ kontinuierliche Lebensfreude erfahrbar.

    (PS: die Zitierfunktion funktioniert hier nicht richtig? Oder liegt es an meinen Einstellungen?)

  • Quote

    Was verstehst Du unter "wirklicher Glückseligkeit"?

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    Und wodurch unterscheidet sie sich vom Glück?

    "wirkliche Glückseligkeit" ist ein Erfahrungszustand der Lebensfreude, der relativ kontinuierlich anhält, auch wenn sich äußere Situationen wandeln, einzelne Gedanken, Emotionen und Empfindungen entstehen und vergehen.
    Das Bild von "Figur und Hintergrund" oder das Verhältnis zwischen Emotion und Stimmung verweist in diese Richtung.

    Eine Emotion wie Freude/Glück kann sehr schnell verfliegen. Eine Stimmung kann wesentlich länger anhalten und den Hintergrund für Emotionen darstellen. Glückseligkeit zielt aber noch über die Stimmung hinaus auf das gesamte Gemüt eines Menschen, so dass es sich folglich auch durch neuronale Korrelate nachweisen lässt.
    Ein Beispiel: Eine Person hat etwas schreckliches erlebt und aufgrund dieses Ereignisses geht es ihr gerade generell schlecht - immer wieder verfällt sie in diese depressive Stimmung.
    Nun kommt ein Freund vorbei und bringt diese Person immer wieder zum Lachen, erlebt mir ihr einen schönen Tag. Für einige Augenblicke erlebt die Person Emotionen der Freude, des Glücks, aber im Anschluss an den Besuch verfällt sie wieder in die depressive Stimmung.

    Wirkliche Glückseligkeit zielt nun genau in die entgegengesetzte Richtung. Alle Praktiken, Regeln, Insitutionen, etc. die darauf zielen, dass ein Mensch eine tiefgehende Lebensfreude erfährt, sind hierbei förderlich. Vor dem Hintergrund der tiefgehenden, kontinuierlichen Lebensfreude mag es noch auf der Ebene der Emotionen ein Auf und Ab, auf der Ebene der Empfindungen ein Unangenehm und Angenehm geben, aber letztlich wird hier eine relativ kontinuierliche Lebensfreude erfahrbar.

    (PS: die Zitierfunktion funktioniert hier nicht richtig? Oder liegt es an meinen Einstellungen?)


  • Spinoza befindet (Theologisch-politischer Traktat, Kapitel 3, Anfang; Meiner-Ausgabe, 1994, S. 49:( "Das wahre Glück und die wahre Glückseligkeit eines jeden besteht allein darin, daß er des Guten teilhaftig ist, nicht aber in dem Ruhme, daß er allein mit Ausschluß aller übrigen am Guten teilhat."

    Dann meint Spinoza mit "Glück (=Glückseligkeit) soziales Glück. Es bleibt aber noch offen ,was er mit dem "Guten" meint.


  • Spinoza befindet (Theologisch-politischer Traktat, Kapitel 3, Anfang; Meiner-Ausgabe, 1994, S. 49:( "Das wahre Glück und die wahre Glückseligkeit eines jeden besteht allein darin, daß er des Guten teilhaftig ist, nicht aber in dem Ruhme, daß er allein mit Ausschluß aller übrigen am Guten teilhat."

    Dann meint Spinoza mit "Glück (=Glückseligkeit) soziales Glück. Es bleibt aber noch offen ,was er mit dem "Guten" meint.


  • Dann meint Spinoza mit "Glück (=Glückseligkeit) soziales Glück. Es bleibt aber noch offen ,was er mit dem "Guten" meint.


    Ich habe mir die Passage bei Spinoza nochmal durchlesen und meine, dass Glück bei ihm als das aufgefasst wird, was als objektive Größe wirksam ist, sofern jemand glücklich ist, wobei dieser subjektive Zustand, sofern jemand glücklich ist, eben Glückseligkeit ist. Kurz: Man ist im subjektiven Zustand der Glückseligkeit, sofern man im objektiven Glück ist.


  • Dann meint Spinoza mit "Glück (=Glückseligkeit) soziales Glück. Es bleibt aber noch offen ,was er mit dem "Guten" meint.


    Ich habe mir die Passage bei Spinoza nochmal durchlesen und meine, dass Glück bei ihm als das aufgefasst wird, was als objektive Größe wirksam ist, sofern jemand glücklich ist, wobei dieser subjektive Zustand, sofern jemand glücklich ist, eben Glückseligkeit ist. Kurz: Man ist im subjektiven Zustand der Glückseligkeit, sofern man im objektiven Glück ist.

  • Er meint damit, dass die Glückseligkeit mit sozialem Glück einhergeht; es ist aber nicht notwendig so, dass er dieses auf soziales Glück reduziert.
    Viel eher scheint es so - wenn man das gesamte Zitat berücksichtigt -, dass nach Spinoza Individuum, Soziales, Natur und Kosmos (Ganzes) eine Einheit bilden, dass deren (Glücks)-Entwicklung (Teleologie) einer Richtung folgt.

  • Er meint damit, dass die Glückseligkeit mit sozialem Glück einhergeht; es ist aber nicht notwendig so, dass er dieses auf soziales Glück reduziert.
    Viel eher scheint es so - wenn man das gesamte Zitat berücksichtigt -, dass nach Spinoza Individuum, Soziales, Natur und Kosmos (Ganzes) eine Einheit bilden, dass deren (Glücks)-Entwicklung (Teleologie) einer Richtung folgt.

  • Viel eher scheint es so - wenn man das gesamte Zitat berücksichtigt -, dass nach Spinoza Individuum, Soziales, Natur und Kosmos (Ganzes) eine Einheit bilden, dass deren (Glücks)-Entwicklung (Teleologie) einer Richtung folgt.


    Ja, das nehme ich ebenfalls an, insbesondere weil er "Ordnung der Natur" und "Gottes ewige Ratschlüsse" identifiziert.

  • Viel eher scheint es so - wenn man das gesamte Zitat berücksichtigt -, dass nach Spinoza Individuum, Soziales, Natur und Kosmos (Ganzes) eine Einheit bilden, dass deren (Glücks)-Entwicklung (Teleologie) einer Richtung folgt.


    Ja, das nehme ich ebenfalls an, insbesondere weil er "Ordnung der Natur" und "Gottes ewige Ratschlüsse" identifiziert.

  • Ich habe mir die Passage bei Spinoza nochmal durchlesen und meine, dass Glück bei ihm als das aufgefasst wird, was als objektive Größe wirksam ist, sofern jemand glücklich ist, wobei dieser subjektive Zustand, sofern jemand glücklich ist, eben Glückseligkeit ist. Kurz: Man ist im subjektiven Zustand der Glückseligkeit, sofern man im objektiven Glück ist.

    Ja, das nehme ich ebenfalls an, insbesondere weil er "Ordnung der Natur" und "Gottes ewige Ratschlüsse" identifiziert.

    ja, besonders dein oberes Zitat, das mit der Unterscheidung subjektiv-objektiv arbeitet, zeigt deutlich, dass Spinoza quer zu dieser Unterscheidung denkt. Glück(seligkeit) ist nicht einfach nur irgend ein subjektiver Zustand, den ein Individuum einfach psychisch erlebt, sondern ist etwas viel weitergehendes, das das LEBEN umfasst, das wiederum auf die Gattung, die Natur sowie den Kosmos verweist.

    In diesem Sinne kann ich Spinoza zustimmen. Die Erde ist eine Element des Kosmos, das Leben ein Element der Erde, der Mensch ein Element des Lebens - und indem der Mensch seine Glückseligkeit entwickelt, entwickelt er nicht nur seine eigene Harmonie, sondern tritt er zugleich in Harmonie zur Ganzheit und all ihren Elementen.
    Das, was im Menschen dieser lebendigen Einheit entgegensteht, was ihm widerspricht, ist der "Verstand":
    1. der Verstand denkt zumeist, dass dies nicht sein kann, dass dies Esoterik, Quatsch, Irrationalität sei
    2. zahlreiche weitere Verstandes-Akte - die Unzufriedenheit, Drama, Konflikte, Schmerz, Hass, etc. hervorrufen - stehen dieser Harmonie tatsächlich entgegen.

    Bildlich gesprochen: der Verstand ist oftmals das falsche Wasser, um das Leben zu gießen, so dass es nicht erblüht, sondern das Leben zerknittern, verwelken lässt - mehr und mehr gestresst, kränklich, verärgert oder spaßig aufgedreht, im Verstand eingefaltet, grübelnd vor sich hin denkend, den zweckrationalen Problemen zugewandt, die förderlichen Lebensaufgaben vergessend.

    Und je mehr der Mensch nur in seinem Verstand lebt, desto schwieriger scheint ihm die Vorstellung (und die Praxis), NICHT im Verstand zu leben. Vor lauter Verstand scheint überhaupt nicht mehr klar zu sein, was es sonst noch gibt... ...Leben.

    Edited once, last by Swami (January 13, 2014 at 3:42 PM).

  • Ich habe mir die Passage bei Spinoza nochmal durchlesen und meine, dass Glück bei ihm als das aufgefasst wird, was als objektive Größe wirksam ist, sofern jemand glücklich ist, wobei dieser subjektive Zustand, sofern jemand glücklich ist, eben Glückseligkeit ist. Kurz: Man ist im subjektiven Zustand der Glückseligkeit, sofern man im objektiven Glück ist.

    Ja, das nehme ich ebenfalls an, insbesondere weil er "Ordnung der Natur" und "Gottes ewige Ratschlüsse" identifiziert.

    ja, besonders dein oberes Zitat, das mit der Unterscheidung subjektiv-objektiv arbeitet, zeigt deutlich, dass Spinoza quer zu dieser Unterscheidung denkt. Glück(seligkeit) ist nicht einfach nur irgend ein subjektiver Zustand, den ein Individuum einfach psychisch erlebt, sondern ist etwas viel weitergehendes, das das LEBEN umfasst, das wiederum auf die Gattung, die Natur sowie den Kosmos verweist.

    In diesem Sinne kann ich Spinoza zustimmen. Die Erde ist eine Element des Kosmos, das Leben ein Element der Erde, der Mensch ein Element des Lebens - und indem der Mensch seine Glückseligkeit entwickelt, entwickelt er nicht nur seine eigene Harmonie, sondern tritt er zugleich in Harmonie zur Ganzheit und all ihren Elementen.
    Das, was im Menschen dieser lebendigen Einheit entgegensteht, was ihm widerspricht, ist der "Verstand":
    1. der Verstand denkt zumeist, dass dies nicht sein kann, dass dies Esoterik, Quatsch, Irrationalität sei
    2. zahlreiche weitere Verstandes-Akte - die Unzufriedenheit, Drama, Konflikte, Schmerz, Hass, etc. hervorrufen - stehen dieser Harmonie tatsächlich entgegen.

    Bildlich gesprochen: der Verstand ist oftmals das falsche Wasser, um das Leben zu gießen, so dass es nicht erblüht, sondern das Leben zerknittern, verwelken lässt - mehr und mehr gestresst, kränklich, verärgert oder spaßig aufgedreht, im Verstand eingefaltet, grübelnd vor sich hin denkend, den zweckrationalen Problemen zugewandt, die förderlichen Lebensaufgaben vergessend.

    Und je mehr der Mensch nur in seinem Verstand lebt, desto schwieriger scheint ihm die Vorstellung (und die Praxis), NICHT im Verstand zu leben. Vor lauter Verstand scheint überhaupt nicht mehr klar zu sein, was es sonst noch gibt... ...Leben.

    Edited once, last by Swami (January 13, 2014 at 3:42 PM).

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