Neuere Ergebnisse der Hirnforschung

  • ..noch in Berabeitung..

    Dieses Thema widmet sich in erster Linie der Sicht der Philosophie auf die Entwicklungen der Neurowissenschaften, welche in den letzten Jahren deutliche Ergebnisse aufweisen konnte und ein Umdenken hinsichtlich der Relation von Körper und Geist stark vorantrieb. Die Diskussion sollte sich daher auch im wesentlichen darauf beziehen.

    Zum einen ist es notwendig, die Fortschritte der Naturwissenschaften (hier insbesondere der Hirnforschung) in philosophische Überlegungen einfließen zu lassen. Zum anderen aber auch zu erfagen, inwieweit sich daraus neue philosophische Paradigmen erschließen lassen.

    ..noch in Bearbeitung..

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • ..noch in Berabeitung..

    Dieses Thema widmet sich in erster Linie der Sicht der Philosophie auf die Entwicklungen der Neurowissenschaften, welche in den letzten Jahren deutliche Ergebnisse aufweisen konnte und ein Umdenken hinsichtlich der Relation von Körper und Geist stark vorantrieb. Die Diskussion sollte sich daher auch im wesentlichen darauf beziehen.

    Zum einen ist es notwendig, die Fortschritte der Naturwissenschaften (hier insbesondere der Hirnforschung) in philosophische Überlegungen einfließen zu lassen. Zum anderen aber auch zu erfagen, inwieweit sich daraus neue philosophische Paradigmen erschließen lassen.

    ..noch in Bearbeitung..

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Hm.. leider lässt sich der Eingangsbeitrag nicht editieren. Deshalb so.

    Einführen möchte ich mit einer Anmerkung Prechts, welche er in "Wer bin ich, und wenn ja, wie viele" einwarft. Dort führte er an, dass während der evolutionären Aubildung des Neocortex beim Menschen gewiß keine rationalen Theorien wie etwa die Mathematik oder ähnliches entwickelt wurden, wohl aber kann man nach heutigem Wissen davon ausgehen, dass sich zu dieser Zeit soziale Interaktionen entwickelt haben. Der Blick auf die allgemeine Vermutung, der 'rationale Verstand' liege im Großhirn, biologisch-regulative Funktionen bleiben die Domäne des Kleinhirns verschwimmt hier stark. Und wirft natürlich eine ganze Reihe von Fragen auf.

    Ausgehend von diesem Gedanken würde ich gern auf die Hirnforschung schauen. Was kann sie leisten? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Philosophie.

    Rege Mitarbeit ist immer gern gesehen. Wer also selbst Material hat, kann dies gern einfügen.
    Weiters folgt in Kürze.

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Hm.. leider lässt sich der Eingangsbeitrag nicht editieren. Deshalb so.

    Einführen möchte ich mit einer Anmerkung Prechts, welche er in "Wer bin ich, und wenn ja, wie viele" einwarft. Dort führte er an, dass während der evolutionären Aubildung des Neocortex beim Menschen gewiß keine rationalen Theorien wie etwa die Mathematik oder ähnliches entwickelt wurden, wohl aber kann man nach heutigem Wissen davon ausgehen, dass sich zu dieser Zeit soziale Interaktionen entwickelt haben. Der Blick auf die allgemeine Vermutung, der 'rationale Verstand' liege im Großhirn, biologisch-regulative Funktionen bleiben die Domäne des Kleinhirns verschwimmt hier stark. Und wirft natürlich eine ganze Reihe von Fragen auf.

    Ausgehend von diesem Gedanken würde ich gern auf die Hirnforschung schauen. Was kann sie leisten? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Philosophie.

    Rege Mitarbeit ist immer gern gesehen. Wer also selbst Material hat, kann dies gern einfügen.
    Weiters folgt in Kürze.

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Vielleicht erst einmal ein paar Literaturhinweise für diejenigen, die sich gern etwas damit beschäftigen möchten.

    Gerhard Roth, "Das Gehirn und seine Wirklichkeit. Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen" , Frankfurt/M., 1996
    Detlef Linke, "Einsteins Doppelgänger. Das Gehirn und sein Ich.", München, 2000
    Wolf SInger, "Der Beobachter im Gehirn. Essays zur Hirnforschung." Frankfurt/M., 2002
    Gerhard Roth, "Fühlen, Denken, Handeln. Wie das Gehirn unser Verhalten steuert.", Frankfurt/M., 2001
    Antonio R. Damasio, "Descartes' Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn", München, 1994


    Gut. Ich fang dann einfach mal an und stelle eine Behauptung auf, um etwas Disskusionsraum zu öffnen.

    Der menschliche Körper besteht aus einer Vielzahl von verschiedenen Organen. Leber, Haut, Augen, Genitalien usw. Jedes dieser Organe hat eine andere Funktionalität im Hinblick auf das Wirken des Gesamtorganismus und stellt unterschiedliche Erfordernisse an die Versorgung mit Nährstoffen, Sauerstoff und eben auch Informationen. Fehlt eine die "Versorgungslinien", kann dieses Organ nicht mehr adäquat funktionieren. Um aber diese Versorgung zu gewährleisten bedarf es einer weiteren "Institution", die all dies koordiniert. Zudem muss diese "Institution" die "Kommunikation" zwischen den Organen in so einer Form gewährleisten können, dass selbst akompatible viszerale Relationen (etwa Haut und Bauchspeicheldrüse) in irgendeiner Form doch funktionieren können. Diese "Institution" müsste also so komplex sein, dass sie alle erdenklichen Kommunikationsvarianten beherrscht. Das Gehirn - keine autonome Direktion in unserem Körper, sondern eine Kommunikationszentrale, derer sich die Organe bedienen.

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Vielleicht erst einmal ein paar Literaturhinweise für diejenigen, die sich gern etwas damit beschäftigen möchten.

    Gerhard Roth, "Das Gehirn und seine Wirklichkeit. Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen" , Frankfurt/M., 1996
    Detlef Linke, "Einsteins Doppelgänger. Das Gehirn und sein Ich.", München, 2000
    Wolf SInger, "Der Beobachter im Gehirn. Essays zur Hirnforschung." Frankfurt/M., 2002
    Gerhard Roth, "Fühlen, Denken, Handeln. Wie das Gehirn unser Verhalten steuert.", Frankfurt/M., 2001
    Antonio R. Damasio, "Descartes' Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn", München, 1994


    Gut. Ich fang dann einfach mal an und stelle eine Behauptung auf, um etwas Disskusionsraum zu öffnen.

    Der menschliche Körper besteht aus einer Vielzahl von verschiedenen Organen. Leber, Haut, Augen, Genitalien usw. Jedes dieser Organe hat eine andere Funktionalität im Hinblick auf das Wirken des Gesamtorganismus und stellt unterschiedliche Erfordernisse an die Versorgung mit Nährstoffen, Sauerstoff und eben auch Informationen. Fehlt eine die "Versorgungslinien", kann dieses Organ nicht mehr adäquat funktionieren. Um aber diese Versorgung zu gewährleisten bedarf es einer weiteren "Institution", die all dies koordiniert. Zudem muss diese "Institution" die "Kommunikation" zwischen den Organen in so einer Form gewährleisten können, dass selbst akompatible viszerale Relationen (etwa Haut und Bauchspeicheldrüse) in irgendeiner Form doch funktionieren können. Diese "Institution" müsste also so komplex sein, dass sie alle erdenklichen Kommunikationsvarianten beherrscht. Das Gehirn - keine autonome Direktion in unserem Körper, sondern eine Kommunikationszentrale, derer sich die Organe bedienen.

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Hallo iselija

    Das Gehirn - keine autonome Direktion in unserem Körper, sondern eine Kommunikationszentrale, derer sich die Organe bedienen.


    Dass das Gehirn das Zusammenwirken der Organ steuert,ist unumstritten. Das trifft schon auf die einfachsten Lebewesen mit Gehirn zu ,denen die Wissenschaft noch gar kein Bewusstsein zuspricht. Das menschliche Gehirn aber leistet viel mehr,z.B .Willenssentscheidungen ,die sich manchmal sogar gegen die "Interessen" der Organe richten (z.B. Suizid aus Liebeskummer)

    Spannender sind - meine ich- z.B. die Fragen,

    - ob das Gehirn deterministisch fuktioniert (ich meine: nein)

    -und ob Gedanken Energie und Eigendynamik besitzen (ich meine : ja)

    Begründungen dazu werde ich natürlich folgen lassen.

    Gruß,riha

  • Hallo iselija

    Das Gehirn - keine autonome Direktion in unserem Körper, sondern eine Kommunikationszentrale, derer sich die Organe bedienen.


    Dass das Gehirn das Zusammenwirken der Organ steuert,ist unumstritten. Das trifft schon auf die einfachsten Lebewesen mit Gehirn zu ,denen die Wissenschaft noch gar kein Bewusstsein zuspricht. Das menschliche Gehirn aber leistet viel mehr,z.B .Willenssentscheidungen ,die sich manchmal sogar gegen die "Interessen" der Organe richten (z.B. Suizid aus Liebeskummer)

    Spannender sind - meine ich- z.B. die Fragen,

    - ob das Gehirn deterministisch fuktioniert (ich meine: nein)

    -und ob Gedanken Energie und Eigendynamik besitzen (ich meine : ja)

    Begründungen dazu werde ich natürlich folgen lassen.

    Gruß,riha

  • Dass das Gehirn das Zusammenwirken der Organ steuert,ist unumstritten.

    Es war auch erstmal nur als Diskussionseröffnung gedacht, und sollte nicht gleich des Rätsels Lösung sein. Jedoch war die Intention dieser Behauptung nicht, dass das Gehirn all diese Vorgänge steuert (im Sinne von: der Organismus macht, was das gehirn für richtig hält), sondern vielmehr, dass das Gehirn zumindest in Hinsicht auf die bioregulatorischen Funktionen eine passive Rolle einnimmt.

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Dass das Gehirn das Zusammenwirken der Organ steuert,ist unumstritten.

    Es war auch erstmal nur als Diskussionseröffnung gedacht, und sollte nicht gleich des Rätsels Lösung sein. Jedoch war die Intention dieser Behauptung nicht, dass das Gehirn all diese Vorgänge steuert (im Sinne von: der Organismus macht, was das gehirn für richtig hält), sondern vielmehr, dass das Gehirn zumindest in Hinsicht auf die bioregulatorischen Funktionen eine passive Rolle einnimmt.

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Schön, dass dieser thread nicht doch unterging. Es war dieser Fragenkomplex, der mich in dieses Forum einstmals aufschlagen ließ.

    Vielleicht grenzt der Inhaber des threads das Thema ein wenig ein, so dass eine Führung deutlicher wird. Moderation und Leitung dieses threads wird ganz gewiss sehr anspruchsvoll werden. Was ist state of the art in der Gehirnforschung? Wollen wir darüber mehr oder weniger laienhaft debattieren? Da wir uns aus mindestens zwei Richtungen nähern wird auch alles nicht einfacher.

    Ich schlage vor, einen Eistieg über die Verständigung von Gemeinsamkeiten zu wagen.

    Hierzu schlage ich die bahnbrechenden Vorstellungen Maturanas vor. Es dünkt mich, als könne man sich hierob am besten versuchen zu synchronisieren für einen oder mehrere take offs.
    ------aus Wikipedia
    Autopoiesis oder Autopoiese (altgriech. αá½Ï„ός autos „selbst“ und ποιέιν poiein „schaffen, bauen“) ist der Prozess der Selbsterschaffung und -erhaltung eines Systems.

    In der Biologie stellt das Konzept der Autopoiesis einen Versuch dar, das charakteristische Organisationsmerkmal von Lebewesen oder lebenden Systemen mit den Mitteln der Systemtheorie zu definieren. Der vom chilenischen Neurobiologen Humberto Maturana geprägte Begriff wurde in der Folge seiner Veröffentlichungen aufgebrochen und für verschiedene andere Gebiete wissenschaftlichen Schaffens abgewandelt und fruchtbar gemacht.
    Sodann könnten Diskussionen (SubThreads womöglich oder private enconters) entstehen.
    ----------fin

    Edited 4 times, last by flowolf (January 11, 2013 at 8:11 PM).

  • Schön, dass dieser thread nicht doch unterging. Es war dieser Fragenkomplex, der mich in dieses Forum einstmals aufschlagen ließ.

    Vielleicht grenzt der Inhaber des threads das Thema ein wenig ein, so dass eine Führung deutlicher wird. Moderation und Leitung dieses threads wird ganz gewiss sehr anspruchsvoll werden. Was ist state of the art in der Gehirnforschung? Wollen wir darüber mehr oder weniger laienhaft debattieren? Da wir uns aus mindestens zwei Richtungen nähern wird auch alles nicht einfacher.

    Ich schlage vor, einen Eistieg über die Verständigung von Gemeinsamkeiten zu wagen.

    Hierzu schlage ich die bahnbrechenden Vorstellungen Maturanas vor. Es dünkt mich, als könne man sich hierob am besten versuchen zu synchronisieren für einen oder mehrere take offs.
    ------aus Wikipedia
    Autopoiesis oder Autopoiese (altgriech. αá½Ï„ός autos „selbst“ und ποιέιν poiein „schaffen, bauen“) ist der Prozess der Selbsterschaffung und -erhaltung eines Systems.

    In der Biologie stellt das Konzept der Autopoiesis einen Versuch dar, das charakteristische Organisationsmerkmal von Lebewesen oder lebenden Systemen mit den Mitteln der Systemtheorie zu definieren. Der vom chilenischen Neurobiologen Humberto Maturana geprägte Begriff wurde in der Folge seiner Veröffentlichungen aufgebrochen und für verschiedene andere Gebiete wissenschaftlichen Schaffens abgewandelt und fruchtbar gemacht.
    Sodann könnten Diskussionen (SubThreads womöglich oder private enconters) entstehen.
    ----------fin

    Edited 4 times, last by flowolf (January 11, 2013 at 8:11 PM).

  • Hat nicht jedes Gefühl, jeder Gedanke einen Grund, weswegen er auftritt?


    Mag sein. Sehe ich weitestgehend auch so. Nur muss man hier, gerade im Hinblick auf die Thematik, auch zwischen Gründen und Ursachen unterscheiden. Gründe können durchaus auch teleologisch determiniert sein, im Gegensatz zu Ursachen. Ein Reflex beispielweise hat eine Ursache, auf die reaktiv geantwortet wird (oder eben auch nicht). Eine willentliche Entscheidung, wie beispielsweise der bereits angeführte Suizid hat sowohl Ursache als auch Grund.

    Vielleicht noch mal als Randbemerkung: Die meisten deterministischen Anschauungen gehen vom Prinzip 'Ursache - Wirkung' aus. Also EINE Ursache, EINE Wirkung. Beim Zusammentreffen vieler Faktoren, wie eben dem Funktionieren eines lebenden Organismus, ist es nicht so einfach dieses Prinzip aufrecht zu erhalten. MULTIPLE Ursachen können MULTIPLE Wirkungen hervorrufen.

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Hat nicht jedes Gefühl, jeder Gedanke einen Grund, weswegen er auftritt?


    Mag sein. Sehe ich weitestgehend auch so. Nur muss man hier, gerade im Hinblick auf die Thematik, auch zwischen Gründen und Ursachen unterscheiden. Gründe können durchaus auch teleologisch determiniert sein, im Gegensatz zu Ursachen. Ein Reflex beispielweise hat eine Ursache, auf die reaktiv geantwortet wird (oder eben auch nicht). Eine willentliche Entscheidung, wie beispielsweise der bereits angeführte Suizid hat sowohl Ursache als auch Grund.

    Vielleicht noch mal als Randbemerkung: Die meisten deterministischen Anschauungen gehen vom Prinzip 'Ursache - Wirkung' aus. Also EINE Ursache, EINE Wirkung. Beim Zusammentreffen vieler Faktoren, wie eben dem Funktionieren eines lebenden Organismus, ist es nicht so einfach dieses Prinzip aufrecht zu erhalten. MULTIPLE Ursachen können MULTIPLE Wirkungen hervorrufen.

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Vielleicht grenzt der Inhaber des threads das Thema ein wenig ein,


    Dieser Gedanke kam mir auch gerade eben. :)
    Ich weiß, es ist eines der momentan am meisten diskutierten Themen der Wissenschaften, nicht ohne Grund. Und ein 'weites Feld' ist es zudem auch noch. Vielleicht sollten wir uns tatsächlich erst einmal auf eine gewisse Form einigen und dann das Thema noch etwas eingrenzen.
    Wichtig würde mir an dieser Stelle auf jeden Fall sein, dass der Überblick über die Thematik den einzelnen Teilnehmern nicht verloren geht. Also würde ich Euch bitten, Antworten auch an den jeweiligen Vorbeitrag zu knüpfen, damit man auch weiß, worum es gerade geht.

    Wie weit wir dieses Thema jedoch eingrenzen sollten (ohne dass es an Aktualität verliert) kann ich momentan nicht beurteilen. Vielleicht hat ja jemand einen Vorschlag?

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • Vielleicht grenzt der Inhaber des threads das Thema ein wenig ein,


    Dieser Gedanke kam mir auch gerade eben. :)
    Ich weiß, es ist eines der momentan am meisten diskutierten Themen der Wissenschaften, nicht ohne Grund. Und ein 'weites Feld' ist es zudem auch noch. Vielleicht sollten wir uns tatsächlich erst einmal auf eine gewisse Form einigen und dann das Thema noch etwas eingrenzen.
    Wichtig würde mir an dieser Stelle auf jeden Fall sein, dass der Überblick über die Thematik den einzelnen Teilnehmern nicht verloren geht. Also würde ich Euch bitten, Antworten auch an den jeweiligen Vorbeitrag zu knüpfen, damit man auch weiß, worum es gerade geht.

    Wie weit wir dieses Thema jedoch eingrenzen sollten (ohne dass es an Aktualität verliert) kann ich momentan nicht beurteilen. Vielleicht hat ja jemand einen Vorschlag?

    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)
    et cuncta bona erant

  • wohl aber kann man nach heutigem Wissen davon ausgehen, dass sich zu dieser Zeit soziale Interaktionen entwickelt haben.


    Nehmen wir dabei mal zum Spaß an, Descartes Genius malignus hätte zu dieser Zeit zugeschlagen. Wir haben da ein paar Hominiden, die sozial interagieren, aber der böse Geist hätte sie insgeheim manipuliert. Einem hätte er das Gehirn entfernt und es durch einen Computer ersetzt, der im Großen und Ganzen so, wie unser Hirn funktioniert. Einem weiteren hätte er ein Alienhirn eingebaut. Auch hier keine sichtbare Differenz im Verhalten. Für die Hominiden macht dieser Eingriff keinen Unterschied. Schließlich sind die drei "Maschinen" gut unter der Hirnschale verborgen.

    Wenn das vorstellbar ist, dann heißt das meines Erachtens, dass das Gehirn, so wie es kontingenterweise faktisch vorliegt, für die Interaktion der Ur-Typen unbedeutend ist. Bedeutend sind vielmehr all die Dinge, die an der Oberfläche sind, die Dinge die öffentlich sind. Nur die machen einen wirklichen Unterschied. Beispiele dafür sind: Lächeln, Streicheln, Sprechen, Grooming, Zeigen, ... und zwar jeweils mit Bezug auf wirkliche Dinge in der wirklichen Welt der Hominiden.

    Edited once, last by _its_not_me_ (January 11, 2013 at 9:09 PM).

  • wohl aber kann man nach heutigem Wissen davon ausgehen, dass sich zu dieser Zeit soziale Interaktionen entwickelt haben.


    Nehmen wir dabei mal zum Spaß an, Descartes Genius malignus hätte zu dieser Zeit zugeschlagen. Wir haben da ein paar Hominiden, die sozial interagieren, aber der böse Geist hätte sie insgeheim manipuliert. Einem hätte er das Gehirn entfernt und es durch einen Computer ersetzt, der im Großen und Ganzen so, wie unser Hirn funktioniert. Einem weiteren hätte er ein Alienhirn eingebaut. Auch hier keine sichtbare Differenz im Verhalten. Für die Hominiden macht dieser Eingriff keinen Unterschied. Schließlich sind die drei "Maschinen" gut unter der Hirnschale verborgen.

    Wenn das vorstellbar ist, dann heißt das meines Erachtens, dass das Gehirn, so wie es kontingenterweise faktisch vorliegt, für die Interaktion der Ur-Typen unbedeutend ist. Bedeutend sind vielmehr all die Dinge, die an der Oberfläche sind, die Dinge die öffentlich sind. Nur die machen einen wirklichen Unterschied. Beispiele dafür sind: Lächeln, Streicheln, Sprechen, Grooming, Zeigen, ... und zwar jeweils mit Bezug auf wirkliche Dinge in der wirklichen Welt der Hominiden.

    Edited once, last by _its_not_me_ (January 11, 2013 at 9:09 PM).

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