http://www.focus.de/kultur/buecher…aid_536410.html
Was sagt ihr zu diesem Experiment? Kann man daraus irgendwelche Folgerungen und Verallgemeinerungen ziehen? Hat vielleicht jemand das Buch schon gelesen?
Freue mich auf Comments!
Lg, LV
http://www.focus.de/kultur/buecher…aid_536410.html
Was sagt ihr zu diesem Experiment? Kann man daraus irgendwelche Folgerungen und Verallgemeinerungen ziehen? Hat vielleicht jemand das Buch schon gelesen?
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Lg, LV
http://www.focus.de/kultur/buecher…aid_536410.html
Was sagt ihr zu diesem Experiment? Kann man daraus irgendwelche Folgerungen und Verallgemeinerungen ziehen? Hat vielleicht jemand das Buch schon gelesen?
Freue mich auf Comments!
Lg, LV
Das ist vielleicht nicht dass was du wissen wolltest, aber das, was mir grad dazu einfällt.
Ist es nicht so, dass alles eine gewisse Zeit Bedeutung für uns haben kann, wen wir etwas eine Bedeutung für uns geben. Aber nach einer Zeit verliert alles seine Bedeutung, wenn man sich nicht mehr damit beschäftigt? Wenn ein Hobby einen nicht mehr interessiert oder wenn eine Freundschaft aufhört. Insofern könnte man schon sagen, dass nichts eine Bedeutung hat, weil Bedeutung nur von uns festgelegt wird, und auch dann endlich ist (oder nicht?). Und wenn uns im Leben etwas zeitweilig sinnvoll und gut vorkommt, kann uns im nächsten Moment oder nach einer gewissen Zeit auch wieder langweilig sein. Wo ist dann der Sinn des vorher Erlebten? Weg? Und wenn Sinn nur zeitweilig Sinn macht ist es dann überhaupt Sinn?
Im Nachhinein bin ich mir jetzt nich mehr sicher, ob diese Gedanken alle so klug waren, aber ich poste sie jetzt mal trotzdem ![]()
Gruß Raoul
Das ist vielleicht nicht dass was du wissen wolltest, aber das, was mir grad dazu einfällt.
Ist es nicht so, dass alles eine gewisse Zeit Bedeutung für uns haben kann, wen wir etwas eine Bedeutung für uns geben. Aber nach einer Zeit verliert alles seine Bedeutung, wenn man sich nicht mehr damit beschäftigt? Wenn ein Hobby einen nicht mehr interessiert oder wenn eine Freundschaft aufhört. Insofern könnte man schon sagen, dass nichts eine Bedeutung hat, weil Bedeutung nur von uns festgelegt wird, und auch dann endlich ist (oder nicht?). Und wenn uns im Leben etwas zeitweilig sinnvoll und gut vorkommt, kann uns im nächsten Moment oder nach einer gewissen Zeit auch wieder langweilig sein. Wo ist dann der Sinn des vorher Erlebten? Weg? Und wenn Sinn nur zeitweilig Sinn macht ist es dann überhaupt Sinn?
Im Nachhinein bin ich mir jetzt nich mehr sicher, ob diese Gedanken alle so klug waren, aber ich poste sie jetzt mal trotzdem ![]()
Gruß Raoul
Doch finde ich sehr interessant! Schade nur, dass ich damit bisher nur meine pessimistische Weltsicht bestätigt sehe ;)...
Doch finde ich sehr interessant! Schade nur, dass ich damit bisher nur meine pessimistische Weltsicht bestätigt sehe ;)...
Hi!
@ nnif91:
Alles richtig. Ich zähle es aber zu den Vorteilen der menschlichen Kreativität dass ich mich
in verschiedenen Lebensabschnitten, so ich will, verschiedenen Dingen zuwenden kann.
Marx wollte deshalb (um die Idiotie des stupiden Industrierarbeiteralltags zu vermeiden) die Arbeitsteilung wieder komplett abschaffen.
Leider hat diese Utopie bis heute niemand weiterentwickelt, und niemand ( also ich zumindest leider nicht) kann sich wirklich vorstellen wie das
gehen soll....
Zurück. Ich habe eine Zeitlang etwas gemacht. Und wenn ich es ausgereizt habe, für mich, also ich komme nicht mehr weiter dort, mach ich was anderes. Das ist doch einfach nur Sahne!
Meine Definition von Kreativität:
Die menschliche Kreativität dient zur Befreiung von den Beschränkungen des unbewussten lebens.
Ausserdem ist es doch nicht wertlos verblichen! Nein, es ist nun als Erfahrung Teil meiner Persönlichkeit. Sehe ich jedenfalls so.
Die Gefahr der Frage nach dem Sinn/Bedeutung ist zumeist dann auch gleich die Frage nach dem Sinn "für wen". Und dann sind wir wieder bei Gott. Für wen "der" allerdings lebt/ist wird auch nicht näher erklärt... :LtD:
Für mich ist deshalb der Sinn des Lebens, streng nach Monty Python
, einfach die Erhaltung des Selben. Eine Bessere habe ich nicht.
@ Lartuen Vitaler:
Ist Pessimismus nicht Zweifel und deshalb "wissen wollen" ?
Unwissenschaftlichen Optimismus, die häufigste Form beim opportunistischen Noch-Nicht-Mensch-Individuum, ist dagegen für mich
nichts anderes als die permante Strategie das Prinzip der Sorglosigkeit aus dem unbewussten Leben in die menschliche Gesellschaft zu transferieren. Punkt. (Konsumwahn)
Wirkliche menschliche Wünsche die Bedeutung für unser Tun haben (nicht Bedürfnisse) auf realistischem Weg eines Tages erfüllen zu können haben nichts damit zu tun, und sind Motor unserer Kreativität. ( Widerspruch? Ja! Traum vom Fliegen: Wunsch; Bio-Flug-Gemüse aus China: von der Bourgeoisie künstlich erzeugtes Bedürfnis zur profitablen Exkrementierung des Planeten o.s.ä.)
Viele Grüsse
Hi!
@ nnif91:
Alles richtig. Ich zähle es aber zu den Vorteilen der menschlichen Kreativität dass ich mich
in verschiedenen Lebensabschnitten, so ich will, verschiedenen Dingen zuwenden kann.
Marx wollte deshalb (um die Idiotie des stupiden Industrierarbeiteralltags zu vermeiden) die Arbeitsteilung wieder komplett abschaffen.
Leider hat diese Utopie bis heute niemand weiterentwickelt, und niemand ( also ich zumindest leider nicht) kann sich wirklich vorstellen wie das
gehen soll....
Zurück. Ich habe eine Zeitlang etwas gemacht. Und wenn ich es ausgereizt habe, für mich, also ich komme nicht mehr weiter dort, mach ich was anderes. Das ist doch einfach nur Sahne!
Meine Definition von Kreativität:
Die menschliche Kreativität dient zur Befreiung von den Beschränkungen des unbewussten lebens.
Ausserdem ist es doch nicht wertlos verblichen! Nein, es ist nun als Erfahrung Teil meiner Persönlichkeit. Sehe ich jedenfalls so.
Die Gefahr der Frage nach dem Sinn/Bedeutung ist zumeist dann auch gleich die Frage nach dem Sinn "für wen". Und dann sind wir wieder bei Gott. Für wen "der" allerdings lebt/ist wird auch nicht näher erklärt... :LtD:
Für mich ist deshalb der Sinn des Lebens, streng nach Monty Python
, einfach die Erhaltung des Selben. Eine Bessere habe ich nicht.
@ Lartuen Vitaler:
Ist Pessimismus nicht Zweifel und deshalb "wissen wollen" ?
Unwissenschaftlichen Optimismus, die häufigste Form beim opportunistischen Noch-Nicht-Mensch-Individuum, ist dagegen für mich
nichts anderes als die permante Strategie das Prinzip der Sorglosigkeit aus dem unbewussten Leben in die menschliche Gesellschaft zu transferieren. Punkt. (Konsumwahn)
Wirkliche menschliche Wünsche die Bedeutung für unser Tun haben (nicht Bedürfnisse) auf realistischem Weg eines Tages erfüllen zu können haben nichts damit zu tun, und sind Motor unserer Kreativität. ( Widerspruch? Ja! Traum vom Fliegen: Wunsch; Bio-Flug-Gemüse aus China: von der Bourgeoisie künstlich erzeugtes Bedürfnis zur profitablen Exkrementierung des Planeten o.s.ä.)
Viele Grüsse
Die Gefahr der Frage nach dem Sinn/Bedeutung ist zumeist dann auch gleich die Frage nach dem Sinn "für wen". Und dann sind wir wieder bei Gott. Für wen "der" allerdings lebt/ist wird auch nicht näher erklärt... :LtD:
Was ist denn der Sinn eines Menschenlebens für Gott?
Die Gefahr der Frage nach dem Sinn/Bedeutung ist zumeist dann auch gleich die Frage nach dem Sinn "für wen". Und dann sind wir wieder bei Gott. Für wen "der" allerdings lebt/ist wird auch nicht näher erklärt... :LtD:
Was ist denn der Sinn eines Menschenlebens für Gott?
als ich die erste Rezensionen gelesen habe, kaufte ich
das Buch sofort für meine Tochter (13) "Du, papa" kam
sie später zu mir "das Buch ist schrecklich, trotzdem habe
ich es 3mal gelesen. Du musst es auch lesen, es handelt sich
um...um... ich kann es nicht sagen, worum..."
"Um die Bedeutung..." wollte ihr mit meiner seltenen philosophischen
Einsilbigkeit helfen. "Ach, was, nein, es handelt sich darüber, dass man
unterscheiden kann, was für einem wertvoll ist..."
"Oh, Ann-Kathrin," rief ich,"wenn du wüßtest, wie mich das treffen
würde, sollte ich das Buch lesen!"
"ja, ja, genau deshalb solltest du es lesen....wieso: dich treffen?"
fügte sie plötzlich die Frage hinzu.
Nun, ich wand mich heraus, ich dachte, es würde sie nur belasten,
doch meine Gedanken würde ich hier gerne mitteilen, wenn jemand
sich für sie empfänglich zeigte.
(inzwischen bedrückt mich etwas, dass ich ihr einen anderen Gedanken
besser gesagt, Gefühl nicht erläutert habe, dass mir nämlich meine
Tochter eigenartig "wertvoll" erscheint, aber hier kommen wir zu Themen,
die man eher "leben" sollte, ausdrücken, zeigen....)
als ich die erste Rezensionen gelesen habe, kaufte ich
das Buch sofort für meine Tochter (13) "Du, papa" kam
sie später zu mir "das Buch ist schrecklich, trotzdem habe
ich es 3mal gelesen. Du musst es auch lesen, es handelt sich
um...um... ich kann es nicht sagen, worum..."
"Um die Bedeutung..." wollte ihr mit meiner seltenen philosophischen
Einsilbigkeit helfen. "Ach, was, nein, es handelt sich darüber, dass man
unterscheiden kann, was für einem wertvoll ist..."
"Oh, Ann-Kathrin," rief ich,"wenn du wüßtest, wie mich das treffen
würde, sollte ich das Buch lesen!"
"ja, ja, genau deshalb solltest du es lesen....wieso: dich treffen?"
fügte sie plötzlich die Frage hinzu.
Nun, ich wand mich heraus, ich dachte, es würde sie nur belasten,
doch meine Gedanken würde ich hier gerne mitteilen, wenn jemand
sich für sie empfänglich zeigte.
(inzwischen bedrückt mich etwas, dass ich ihr einen anderen Gedanken
besser gesagt, Gefühl nicht erläutert habe, dass mir nämlich meine
Tochter eigenartig "wertvoll" erscheint, aber hier kommen wir zu Themen,
die man eher "leben" sollte, ausdrücken, zeigen....)
Na, für mich, für die Person "riha" und der Sinn des Lebens ist es, Freude zu erleben.
Dann definiere Freude!
Na, für mich, für die Person "riha" und der Sinn des Lebens ist es, Freude zu erleben.
Dann definiere Freude!
hallo Lartuen Vitaler,
Zitat von dir:
QuoteDann definiere Freude!
ich bin damit zwar nicht gemeint, doch die Frage
hat sich mir aufgedrängt (zumal mein Beitrag nicht beachtet wird)
ob das Definieren von Freude uns Menschen nicht sukzessive zu
Pessimisten macht? (Ich meine nicht: melancholisch, worüber ich mich an mir auch erfreue)
Gruss, byLaszlo
hallo Lartuen Vitaler,
Zitat von dir:
QuoteDann definiere Freude!
ich bin damit zwar nicht gemeint, doch die Frage
hat sich mir aufgedrängt (zumal mein Beitrag nicht beachtet wird)
ob das Definieren von Freude uns Menschen nicht sukzessive zu
Pessimisten macht? (Ich meine nicht: melancholisch, worüber ich mich an mir auch erfreue)
Gruss, byLaszlo
ich bin damit zwar nicht gemeint, doch die Frage
hat sich mir aufgedrängt (zumal mein Beitrag nicht beachtet wird)
Oh doch, der von dir da oben, merkwürdigerweise grade dieser im Besonderen, hat zumindest bei mir Beachtung gefunden. Insbesondere Deine Aussage: "...dass mir nämlich meine
Tochter eigenartig "wertvoll" erscheint,..." - !
ich bin damit zwar nicht gemeint, doch die Frage
hat sich mir aufgedrängt (zumal mein Beitrag nicht beachtet wird)
Oh doch, der von dir da oben, merkwürdigerweise grade dieser im Besonderen, hat zumindest bei mir Beachtung gefunden. Insbesondere Deine Aussage: "...dass mir nämlich meine
Tochter eigenartig "wertvoll" erscheint,..." - !
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