Vom Abgeben des Rocks und der freiwilligen Hinzugabe des Mantels
Bei Mt. 5, 40 ist eine bekannte Stelle, die ich hier einmal in Verbindung mit dem Heiligen Martin, der hoch zu Ross seinen roten Mantel teilt, ansprechen möchte: "Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel." Was hat das für einen Sinn? Dem gehe ich hier nach:
Nehmen wir einmal die Legende vom Heiligen Martin zuvor, der hoch zu Ross seinen roten Mantel für den Bettler teilt. Dem…
Das Leben meistern!
Ist diese Aussage so zu verstehen, dass das Leben zu leben mit einem Handwerk vergleichbar ist?
Wenn ja, gibt es auch hierbei, wie in jedem Handwerk, Lehrlinge, Gesellen und Meister?
Wer sind die Meister (Ausbilder) und woraus
Rekrutieren sie sich?
Wie hoch ist der prozentuale Anteil im
Ausbildungsplan, was Theorie und Praxis angeht?
Anders gefragt, bleiben wir nicht alle, was „das Leben meistern“ angeht, Lehrlinge und kommen über diese Phase niemals hinaus?
Gibt es…
Ist die Meinungsfreiheit noch gewährleistet?
Man kann zwar seine Meinung äußern, aber was nutzt es, wenn sie auf taube Ohren stößt und wenn kein Dialog entsteht? Meine persönliche Beobachtung ist, dass die Meinungsfreiheit durch das Mittel beschnitten wird, indem die Meinung kein Gehör findet bzw. nur so getan wird, als ob hingehört würde. Ein Beispiel ist das Amt des Patientenfürsprechers. Der Begriff deutet an, für den Patienten zu sein, doch ist dieses Amt mit diesem schön klingenden…
Perfekt, dann wird’s jetzt richtig übertrieben „pseudo-wissenschaftlich“:
Ultra-Fremdwörter-Version:
„Das Sciuridae-Exemplar effectuates eine oktupel augmentierte Allokation an Fagus-Nucis-Propagula, da es posterior lediglich ein Oktav desselben Corpus rekapitulativ detektieren kann.“
Und zurückverdeutscht:
„Das Eichhörnchen vergräbt achtmal so viele Nüsse, weil es später nur noch ein Achtel davon wiederfindet.“ ✅
Wenn du willst, kann ich noch eine noch verrücktere, fast schon lateinisch…
[…]
Mit dieser Denkweise schiebt man dem anderen die Schuld zu, hat man sich verführen lassen, ohne die Schuld als Form der seelischen widerstehenden Schwäche bei sich selbst zu suchen. Gott warnte davor, vom Baum der Erkenntnis zu nehmen, aber die Frau ließ sich von der Neugier überwältigen, denn wir wissen, Frauen haben mehr als Männer eine gewisse kindliche Neugier zum Neuen, was zwar eine Form der Kraft ist, die aber eine Begierde darstellt und im okkulten Bilde als Schlange dargestellt…
Glaube ist ein gedehnter Begriff, der bei Naivität beginnt, aber damit nicht aufhört. Was in den Begriff des Glaubens gefüllt wird, kann naiv sein und sich im Laufe des Lebens verändern. Glaube kann illusionär sein, sofern er unerkannt mit Irrtum gefüllt wird. Aber ohne Glaube kann der Mensch nicht leben, er muss damit an etwas aufsehen, was er als an- oder erstrebenswert hält, sonst geht er zugrunde. Glaube ist also eine aufwärtsstrebende Kraft, welche der alte Perser als Ormuzd bezeichnete…
Kennt ihr "leere Gedanken"?
ich nämlich nicht... aber es würde mich wahnsinnig interessieren wie es ist einfach mal einen "freien" Kopf zu haben.
Der eine würde sagen dass er es braucht um wirklich klar denken zu können, der andere meint das es einfach so passiert.
Ich sage dass ich dafür sehr hart kämpfen muss um mal an (fast!!) nichts zu denken.
obwohl es eigentlich ganz aufregend ist wenn man ständig denkt!! ´über alles und jeden, jeden Moment und jedes Ereignis, alle Leute denen ich je…
Vom Geheimnis des Weins
Dieser Blog geht davon aus, dass des Menschen Bewusstsein sich durch geistige Führung entwickelt. Eine wichtiger Entwicklungsschritt ist die Erlangung des Ich-Bewusstseins durch das Mysterium von Golgatha. Die Zeiten davor waren Vorstufen dazu.
Zum Verhältnis zwischen dem Ich-Bewusstsein des Menschen und der Umwelt fällt mir der Wein ein, nämlich sein Geheimnis. Emil Bock geht darauf näher ein und erklärt uns das Geheimnis, das der Kirche verborgen geblieben ist,…
Das Leben wird in Philosophie, in der Religion und im Alltag meist als selbstverständlich oder gar als notwendig betrachtet.
Aber was wenn es weder Notwendigkeit, noch ontologisch zwingend ist zu leben?
=> Dieser Gedanke stellt das Fundament der gängigen Sinn- und Wertvorstellung in Frage
Die ontologische Optionalität des Lebens besagt: Das Leben ist keine metaphysiche Notwendigkeit, sondern eine mögliche, aber nicht zwingende Erscheinungsform des Seins.
Damit wird das Leben als Option…